jawohl.awo-rv.de https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/ Sun, 05 Apr 2026 09:07:14 +0000 de-DE hourly 1 Neuigkeiten aus dem Wohn- und Pflegecampus „Neue Zeit“ in Sömmerda https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/neuigkeiten-aus-dem-wohn-und-pflegecampus-neue-zeit-in-soemmerda-2/ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/neuigkeiten-aus-dem-wohn-und-pflegecampus-neue-zeit-in-soemmerda-2/#comments Thu, 09 Oct 2025 13:23:25 +0000 jawohl pflege-gesundheit print https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/neuigkeiten-aus-dem-wohn-und-pflegecampus-neue-zeit-in-soemmerda-2/ Weiterlesen

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„Aufgeblüht“ – Ausstellung über Würde, Begegnung und den Zauber des Älterwerdens

Am 1. August 2025 wurde im AWO Wohn- und Pflegecampus „Neue Zeit“ in Sömmerda die Ausstellung „Aufgeblüht“ feierlich mit einer Vernissage eröffnet. Die Fotoarbeiten der Künstlerinnen Jule Kühn und Susanne Lencinas erzählen vom Älterwerden, von Würde, Verletzlichkeit und Stärke – und vom Zauber echter Begegnung.

Im Zentrum stehen ältere, oftmals dementiell erkrankte Menschen, deren Persönlichkeit durch einfühlsame Porträts in voller Blüte sichtbar wird. Die beiden Künstlerinnen verfolgen dabei einen erweiterten Kunstbegriff, bei dem nicht nur das Ergebnis, sondern die Begegnung selbst im Fokus steht. Damit brechen sie gesellschaftliche Tabus auf und zeigen eindrucksvoll: Menschen blühen nicht trotz des Alters auf, sondern mit ihm.

Begleitet wurde die Eröffnung von den berührenden Worten unserer Kolleginnen Heike Thorwarth und Kati Reinhardt. Heike Thorwarth brachte es auf den Punkt:

„Diese Bilder bewegen nicht, weil sie perfekt sind, sondern weil sie echt sind.“

Ihre Rede machte deutlich, wie sehr die Fotografien von Geduld, Zuwendung und Offenheit geprägt sind. Die Bilder tragen eine eigene Tiefe in sich, schaffen Verbindung in einem ruhigen, fast leisen Rhythmus – und erinnern daran: Würde geht nicht verloren, Schönheit verschwindet nicht mit dem Alter. Vielleicht, so Heike Thorwarth, lernen wir beim Betrachten sogar etwas über uns selbst: über die Angst vor dem Älterwerden oder den Mut, sich etwas Neues zu trauen.

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V.l.: Peggy Walter (AWO, Belegungsmanagerin "Neue Zeit"), Jule Kühn (Künstlerin), Heike Thorwarth (AWO, Geschäftsbereichsmanagerin), Susanne Lencinas (Künstlerin), Kati Reinhardt (AWO, Campusleiterin "Neue Zeit")

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Mit der Ausstellung eröffnet zugleich ein neuer Raum für Kunst im Wohn- und Pflegecampus, der künftig wechselnden Künstler*innen, Themen und Perspektiven Platz bieten wird.

📅 Die Ausstellung „Aufgeblüht“ ist noch bis zum 9. September 2025 zu sehen.

📍 Besichtigungen sind nach Anmeldung unter 0151 556 118 77 möglich.

Mehr Informationen und den Veranstaltungskalender finden Sie unter www.awo-neuezeit.de

Presse2


Balken

Erster großer Onboarding-Tag – Ein gelungener Auftakt für neue Kolleg*innen

Ein weiteres Highlight im August war der erste große Onboarding-Tag für neue Kolleg*innen im Bereich Pflege. Im Campus „Neue Zeit“ in Sömmerda wurden Pflegekräfte, Pflegefachkräfte, Hauswirtschaftskräfte, WG-Leitung und Pflegedienstleitungen willkommen geheißen.

Die neuen Mitarbeitenden werden künftig im Wohn- und Pflegecampus „Neue Zeit“ in Sömmerda sowie im Wohnpark „Sonnenhof“ in Weißensee tätig sein. Für das Organisationsteam – bestehend aus Recruiterin Julia, Campusleiterin Kati, Belegungsmanagerin Peggy, Geschäftsbereichsmanagerin Heike, Regionalmanagerin Andrea und Sachbearbeiterin Tanja – war es die erste Veranstaltung dieser Art. Die Aufregung im Vorfeld war groß, doch schon zu Beginn zeigte sich: Die Stimmung war herzlich, offen und voller Vorfreude.

Im Fokus stand das gegenseitige Kennenlernen – sowohl untereinander als auch mit den Strukturen des Verbandes und des neuen Campus. Inputs, abwechslungsreiche Gruppenarbeiten und kleine Energizer machten den Tag lebendig und schufen eine lockere Atmosphäre für das erste gemeinsame Arbeiten.

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Das Feedback der Teilnehmenden fiel durchweg positiv aus:

👉 „Die AWO ist sehr vielfältig.“

👉 „So etwas habe ich vorher noch nie erlebt.“

👉 „Informativ, abwechslungsreich und motivierend!“

Zum Abschluss gab es an diesem heißen Tag ein gemeinsames Gruppenbild, ein Eis – und jede Menge Vorfreude auf den zweiten Onboarding-Tag am 11. September in der Geschäftsstelle in Weimar.

Die Resonanz zeigt: Der Auftakt ist gelungen. Die Stimmung war witzig, offen und energiegeladen – ein Tag, der Lust auf mehr macht und die Grundlage für ein starkes, gut vernetztes Team legt.

Gruppenbild Onboarding

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Wo alles begann… – Vorbereitungstage unserer Schulbegleiter*innen https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/vorbereitungstage-unserer-schulbegleiter-innen-2/ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/vorbereitungstage-unserer-schulbegleiter-innen-2/#comments Thu, 09 Oct 2025 12:27:34 +0000 jawohl beratung-jugendhilfe print https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/vorbereitungstage-unserer-schulbegleiter-innen-2/ Weiterlesen

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Zum Ende der Sommerferien traf sich unser Team der Schulbegleiter*innen des AWO Regionalverbandes Mitte-West-Thüringen e.V. zu den Vorbereitungstagen – drei Tage voller Austausch, neuer Impulse und echtem Teamgeist.

Besonders erfreulich: 11 neue Kolleg*innen haben bei uns gestartet – damit begleiten nun über 30 engagierte Schulbegleiter*innen Kinder und Jugendliche auf ihrem Bildungsweg.

Zu Beginn begrüßte unser Vorstand das gesamte Team persönlich und ehrte Lydia, die einst als pädagogische Fachkraft in einem Kindergarten des Regionalverbandes begann und heute als Schulbegleiterin tätig ist, zu ihrem beeindruckenden 15-jährigen Dienstjubiläum. Herzlichen Glückwunsch und ein großes Dankeschön für diesen unermüdlichen Einsatz!

Inhaltlich standen auf dem Programm:

  • Rückblick und Reflexion des vergangenen Schuljahres
  • Austausch zu neuen Fällen
  • Ausblick auf das kommende Schuljahr
  • Teambuilding-Aktionen, die den Zusammenhalt stärkten

Ein besonderes Highlight bildete der Workshop zum Thema Stressbewältigung und Selbstfürsorge – unter dem Motto:

„Volle Power statt leerer Akku“ – Lachen als Schlüssel zur Stressbewältigung

Spaß haben ist oft die einfachste und zugleich wirkungsvollste Form, um Stress zu begegnen. Das zeigte sich eindrucksvoll im Workshop für unsere 30 Schulbegleiter*innen in Jena: Gemeinsam mit Marcus Geißler und seinem Team wurde viel gelacht. Denn wer selbst in guter Stimmung ist, kann auch gut für andere da sein.

Doch wie gelingt es, im Alltag trotz hoher Anforderungen die eigenen Energiereserven wieder aufzufüllen? Unsere BGM-Koordinatorin Dr. Silvia Steiner gab dazu praxisnahe Impulse:

  • Individuelle Stressorenanalyse: Jede*r reflektierte persönliche Belastungsfaktoren.
  • Veränderungsschritte: Konkrete Maßnahmen wurden abgeleitet – denn zu allgemeine Vorhaben wie „mehr Zeit für mich“ bleiben oft wirkungslos.
  • Mut zum Nein: Sich abzugrenzen ist nicht egoistisch, sondern entlastend und gesundheitsfördernd.

Die Rückmeldungen waren durchweg positiv: Alle nahmen mit, dass nicht die Stressoren selbst entscheidend sind, sondern die persönliche Reaktion darauf – und dass diese bewusst gesteuert werden kann. Im Mittelpunkt stand die Selbstfürsorge: Sie ist keine Nebensache, sondern Voraussetzung, um den vielfältigen psychischen Herausforderungen im schulischen Kontext langfristig gesund zu begegnen.

Mit dieser Energie, der Unterstützung aus dem Vorstand und so viel Herz im Team starten wir voller Vorfreude ins neue Schuljahr – gemeinsam, füreinander, für die Kinder.

BGM


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AWO erneut Teil des Nachhaltigkeitsabkommens Thüringen https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/awo-erneut-teil-des-nachhaltigkeitsabkommens-thueringen-2/ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/awo-erneut-teil-des-nachhaltigkeitsabkommens-thueringen-2/#comments Thu, 09 Oct 2025 12:24:16 +0000 jawohl NewsausdemVerband Nachhaltigkeit print https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/awo-erneut-teil-des-nachhaltigkeitsabkommens-thueringen-2/ Weiterlesen

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Nachhaltigkeit ist für uns kein Projekt – sondern eine Haltung, die unser tägliches Handeln prägt. Umso mehr freuen wir uns, dass der AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen e.V. erneut als Teil des Nachhaltigkeitsabkommens Thüringen ausgezeichnet wurde.

Die Teilnahmeurkunde wurde am 21. Juli 2025 feierlich von Grit Booth vom Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen (NAT) überreicht – ein schöner Anlass, unser Engagement für eine lebenswerte Zukunft auch intern sichtbar zu machen.

Ob ressourcenschonender Bau, kluge Alltagslösungen oder grüne Aktionen – Nachhaltigkeit ist bei der AWO längst fester Bestandteil der Praxis. Drei Beispiele, die unsere Haltung greifbar machen:

Bauen mit Blick nach vorn: Unser Wohn- und Pflegecampus „Neue Zeit“ in Sömmerda entsteht nach innovativen, energieeffizienten Maßstäben.

Teilen statt wegwerfen: Das Verschenkeregal in der Geschäftsstelle Weimar gibt Dingen ein zweites Leben und fördert ganz nebenbei Gemeinschaftssinn und Solidarität.

Wurzeln schlagen für morgen: Unsere jährliche Baumpflanzaktion nahe Bad Berka wächst – buchstäblich – Jahr für Jahr. Inzwischen entsteht dort ein kleines AWO-Wäldchen.

Stellvertretend für viele engagierte Kolleg*innen nahmen Frank Albrecht (Vorstandsvorsitzender) und Lisa-Marie Schmidt (Innovationsmanagerin) die Urkunde entgegen. Sie steht symbolisch für all diejenigen, die sich täglich mit Herz und Haltung für mehr Nachhaltigkeit einsetzen – in den Einrichtungen, den Teams, in kleinen Schritten und großen Vorhaben.

Unsere Mission bleibt klar: Wir machen weiter – verantwortungsbewusst, ideenreich und mit viel Herzblut.

Weitere Informationen über das NAT Thüringen finden Sie hier: https://nachhaltigkeitsabkommen.de/


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AWO Kita-Fachtag 2025: Familien im Mittelpunkt – Sozialräume gemeinsam gestalten https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/awo-kita-fachtag-2025-familien-im-mittelpunkt-sozialraeume-gemeinsam-gestalten-2/ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/awo-kita-fachtag-2025-familien-im-mittelpunkt-sozialraeume-gemeinsam-gestalten-2/#comments Mon, 21 Jul 2025 10:27:33 +0000 jawohl bildung-eingliederungshilfe print https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/awo-kita-fachtag-2025-familien-im-mittelpunkt-sozialraeume-gemeinsam-gestalten-2/ Weiterlesen

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Am 20. Juni 2025 verwandelte sich die Sparkassenarena in Jena in einen Ort der Gemeinschaft, des Austauschs und der Inspiration: Rund 500 pädagogische Fachkräfte aus dem gesamten Verbandsgebiet des AWO Regionalverbandes Mitte-West-Thüringen kamen zusammen – und erlebten einen ganz besonderen Arbeitstag.

Der diesjährige AWO Kita-Fachtag stand unter dem Motto „Familien im Mittelpunkt – Sozialräume gemeinsam gestalten“. Hinter diesem Leitsatz verbarg sich mehr als nur ein fachlicher Diskurs – es war eine Einladung, gemeinsam über den Tellerrand zu blicken, voneinander zu lernen und neue Perspektiven auf das zu gewinnen, was uns alle verbindet: das Engagement für Kinder und Familien.

Bereits der Auftakt war von echter Wertschätzung geprägt: Frank Albrecht, Vorstandsvorsitzender unseres Regionalverbandes, und Katja Glybowskaja, Landesgeschäftsführerin des AWO Landesverbandes Thüringen e.V., begrüßten die Teilnehmenden herzlich. Mit viel Charme und Energie führte Maria Brückner durch den Tag – eine Moderatorin, die spürbar mit Herz dabei war.

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Der inspirierende Impulsvortrag von Andreas Reith (Heinz und Heide Dürr-Stiftung) machte den Anfang. Seine Gedanken zum Early-Excellence-Ansatz zeigten eindrücklich, wie sozialräumliches Arbeiten Familien stärken kann. Danach folgte ein echtes Highlight: Dr. Jan-Uwe Rogge nahm uns mit auf eine kabarettistisch unterhaltsame und zugleich tiefgründige Reise zu der Frage, was Eltern heute wirklich brauchen – mit einem Augenzwinkern, aber auch mit klaren Botschaften.

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Begleitend zum Programm bot das Format „Walk & Talk“ vielfältige Möglichkeiten zum fachlichen Austausch: Zahlreiche Ausstellende präsentierten ihre Angebote, Ideen und Materialien – von frühkindlicher Bildung über Gesundheitsförderung bis hin zu Verlag, Buchhandel und Personalentwicklung. Besonders gefragt: der Geschmackstest am Stand der AWO Carenet gGmbH – Wer erkennt die Farbe des Gummibärchens allein am Geschmack? 

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Doch was diesen Tag wirklich besonders machte, war das Miteinander. Wann hat man schon die Gelegenheit, mit Kolleginnen und Kollegen aus allen Regionen unter einem Dach zu sein – sich auszutauschen, zu lachen, zu diskutieren, gemeinsam neue Ideen zu entwickeln? Es war ein Tag der Begegnungen, der gegenseitigen Wertschätzung und des kollegialen Zusammenhalts.

Ein emotionaler und zugleich humorvoller Abschluss kam von Poetry Slammer Friedrich Herrmann, der die Eindrücke des Tages gekonnt auf den Punkt brachte:

„Im AWO-Wonderland haben die Teilnehmenden an diesem Tag einer Achterbahn und Wasserrutsche gleich viele inhaltliche Höhen und Tiefen erlebt und rasant und einprägsam viele Informationen erhalten.“

Und weil das Erlebte auch gefeiert werden durfte, wurde der Fachtag mit einer ausgelassenen AWO-Party beendet – mit Musik, Tanz und ganz viel gemeinschaftlichem Lächeln.

Ein riesengroßes Dankeschön geht an die Menschen, die diesen Tag mit viel Herzblut und Engagement überhaupt erst möglich gemacht haben:

Yvonne Kemptner (Sachbearbeiterin GB „Bildung und Eingliederungshilfe“), Silke Böttner (Regionalmanagerin Weimar), Manuela Voigt (Regionalmanagerin UHK), Claudia Claus (Regionalmanagerin Jena) und natürlich Heide Broda (Geschäftsbereichsmanagerin und stellvertretende Vorstandsvorsitzende).

Mit Kreativität, Detailverliebtheit und Teamgeist haben sie diesen Fachtag nicht nur organisiert, sondern mit Leben gefüllt.

Danke an alle Teilnehmenden, Mitwirkenden und Unterstützenden – für Euer Interesse, Eure Offenheit und Euren täglichen Einsatz für starke Kinder, starke Familien und starke Kitas!

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Kinder, Kicken, Kooperation: Erfolgreiche Premiere des „Saale Kicker-Cups“ in Jena! https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/kinder-kicken-kooperation-erfolgreiche-premiere-des-saale-kicker-cups-in-jena-2/ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/kinder-kicken-kooperation-erfolgreiche-premiere-des-saale-kicker-cups-in-jena-2/#comments Mon, 21 Jul 2025 10:26:14 +0000 jawohl bildung-eingliederungshilfe print https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/kinder-kicken-kooperation-erfolgreiche-premiere-des-saale-kicker-cups-in-jena-2/ Weiterlesen

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Was für ein Tag! Zum Internationalen Kindertag fand im Ernst-Abbe-Sportfeld ein Fußballfest der besonderen Art statt: Der erste „Saale Kicker-Cup“ feierte Premiere – mit allem, was ein gelungenes Turnier braucht. Im Mittelpunkt: Teamgeist, Freude und Bewegung für die Kleinsten.

Vor rund 1.000 Zuschauer*innen traten 14 Kita-Teams aus Jena und Weimar gegeneinander an, unterstützt von Familien, Fans und vielen fleißigen Helfer*innen. Auf dem Spielfeld wurde mit vollem Einsatz gekämpft, aber immer fair – genau so, wie es sich gehört.

Ein Projekt, viele Partner – ein Ziel

Ins Leben gerufen wurde das Turnier als echtes Gemeinschaftsprojekt von:

👉 AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen e.V.

👉 Stadt Jena

👉 FC Carl Zeiss Jena

👉 Ernst-Abbe-Sportfeld / ad hoc arena

👉 Stadtsportbund Jena

👉 USV Jena

👉 Thalia Jena

Gemeinsam wollten wir Kindern zwischen vier und sechs Jahren einen Tag schenken, an dem Bewegung, Zusammenhalt und Spaß im Mittelpunkt stehen – und das ist uns gelungen!

Mitmachen statt nur zuschauen

Neben spannenden Spielen sorgten Stadionführungen, Autogrammstunden mit FC-Kapitän Nils Butzen, eine Fotobox sowie Snacks und Getränke für große Begeisterung. Antenne-Thüringen-Moderatorin Maren Brand führte charmant durchs Programm und brachte Stadion-Feeling pur.

Alle Kinder Sieger – aber ein Team kriegt den Pokal

Das sportliche Highlight war das packende Finale: „Grasshopper United Regenbogen“ (Kommunale Thekiz-Kita "Regenbogen") gewann im Elfmeterschießen gegen die „Ziegenhainer Talstürmer“ (AWO Kita "Im Ziegenhainer Tal"). Platz drei ging an den „FC Weltentdecker“ (Kommunale Kita "Weltentdecker").

Bei der Siegerehrung durch Nils Butzen und Johannes Schleussner (Sportdezernent Stadt Jena) wurde klar: „Ihr habt heute alle einen Pokal verdient!“

Unser Vorstandsvorsitzender Frank Albrecht bedankte sich bei allen Mitwirkenden:

„Es war ein großartiger Tag voller Bewegung, Lachen und echter Gemeinschaft. Ein großes Dankeschön an alle Helfer*innen, Partner*innen und Unterstützer*innen!“

Fazit: Der „Saale Kicker-Cup“ war mehr als nur ein Turnier – er war ein Fest der Vielfalt, Bewegung und Gemeinschaft. Und wir freuen uns schon auf die nächste Runde!

Hier ein paar Eindrücke (Quelle: Jenaer Nachrichten):

Bildergalerie

01. Juni 2025 Saale-Kicker-Cup

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Sommer, Sonne, Selfies – her mit euren Urlaubsbildern! https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/sommer-sonne-selfies-her-mit-euren-urlaubsbildern-2/ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/sommer-sonne-selfies-her-mit-euren-urlaubsbildern-2/#comments Mon, 21 Jul 2025 10:23:55 +0000 jawohl EhrenamtundMitgliedschaft print https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/sommer-sonne-selfies-her-mit-euren-urlaubsbildern-2/ Weiterlesen

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Sonne scheint (meistens), das Eis schmilzt schneller als der Stress, und unsere Social-Media-Kanäle könnten ein bisschen Summervibes gut gebrauchen – genau da kommt ihr ins Spiel!

Ob Füße im Sand, Berggipfel mit Wow-Panorama oder einfach die entspannte Tasse Kaffee im Garten – zeigt uns, wie ihr den Sommer genießt! Wir möchten eure schönsten, witzigsten oder einfach sonnigsten Urlaubsmomente auf unseren Kanälen teilen und damit etwas gute Laune in den digitalen Alltag bringen. Natürlich sollte man auch den AWO-Bezug erkennen - getreu dem Motto: "Da, wo das Herz Urlaub macht."

Hier findet ihr schon zwei bildschöne Beispiele von Lysann Haase (Verbandsarbeit und Ehrenamt) und Florian Fröhlich (AWO Kita Wirbelwind) – und wir wissen: da geht noch mehr!

Sommer Haase
Sommer Froehlich


📬 Also her mit euren Fotos!

Schickt sie bitte mit einem kurzen Kommentar (Wo war’s? Was macht den Moment besonders?) an pr@awo-mittewest-thueringen.de.

#SummerSharing #SummerVibes #WoDasHerzUrlaubMacht

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Abschied mit Herz: Die AWO Kita „Wirbelwind“ in Jena verabschiedet sich https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/abschied-mit-herz-die-awo-kita-wirbelwind-in-jena-verabschiedet-sich-2/ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/abschied-mit-herz-die-awo-kita-wirbelwind-in-jena-verabschiedet-sich-2/#comments Mon, 21 Jul 2025 10:18:50 +0000 jawohl bildung-eingliederungshilfe print https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/abschied-mit-herz-die-awo-kita-wirbelwind-in-jena-verabschiedet-sich-2/ Weiterlesen

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Mit einem stimmungsvollen Picknick hat sich die AWO Kita „Wirbelwind“ am 14. Juni 2025 von Kindern, Familien, Mitarbeitenden und Wegbegleitern verabschiedet. Anlass war die bevorstehende Schließung der Einrichtung zum Ende des aktuellen Kita-Jahres.

Die Entscheidung, die Kita „Wirbelwind“ zu schließen, wurde nach sorgfältiger Abwägung und gemeinsam mit der Stadt Jena getroffen. Leider lassen sich die wirtschaftlichen Herausforderungen vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen, steigender Betriebskosten und rückläufiger Auslastung langfristig nicht mehr auffangen. Als Träger sehen wir uns daher gezwungen, die Einrichtung zum 1. August 2025 außer Betrieb zu nehmen.

Trotz dieser schwierigen Entscheidung stand das Abschiedspicknick ganz im Zeichen des Miteinanders und der Dankbarkeit. Kitaleiter Florian Fröhlich begrüßte die zahlreichen Gäste mit persönlichen Worten, bevor Zauberer Peter mit seiner humorvollen Show für viele fröhliche Gesichter bei Klein und Groß sorgte. Anschließend breiteten die Familien ihre Decken auf dem Gelände aus, genossen mitgebrachte Speisen und ließen bei sommerlichem Wetter Erinnerungen aufleben. Glitzertattoos, Dosenwerfen und viele Gespräche sorgten für eine lebendige, herzliche Atmosphäre, die das große Engagement des Teams noch einmal spürbar machte.

Wirbelwind 1
Wirbelwind 2


Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden der Kita „Wirbelwind“ herzlich bedanken. Sie haben über viele Jahre hinweg nicht nur Betreuung und Bildung geleistet, sondern einen Ort der Geborgenheit, Förderung und Gemeinschaft geschaffen. Auch in der Phase der Schließung zeigen sie Haltung, Professionalität und Fürsorge – für die Kinder, ihre Familien und untereinander.

Team Wirbelwind


So traurig ein Abschied auch sein mag – wir nehmen ihn an, mit dem Blick nach vorn: konstruktiv, reflektiert und voller Wertschätzung für das, was war.

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jAWOhl 7: Mit Carlo und nachhaltigem FAHRTWIND in die Zukunft – Ein tierischer Botschafter für den neuen AWO Wohn- und Pflegecampus „Neue Zeit“ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/jawohl-7-mit-carlo-und-nachhaltigem-fahrtwind-in-die-zukunft-ein-tierischer-botschafter-fuer-den-neuen-awo-wohn-und-pflegecampus-neue-zeit/ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/jawohl-7-mit-carlo-und-nachhaltigem-fahrtwind-in-die-zukunft-ein-tierischer-botschafter-fuer-den-neuen-awo-wohn-und-pflegecampus-neue-zeit/#comments Mon, 19 May 2025 12:25:00 +0000 jawohl NewsausdemVerband pflege-gesundheit Nachhaltigkeit print https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/jawohl-7-mit-carlo-und-nachhaltigem-fahrtwind-in-die-zukunft-ein-tierischer-botschafter-fuer-den-neuen-awo-wohn-und-pflegecampus-neue-zeit/ Weiterlesen

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Zwischen Carlo und Bauarbeiter Chris Nuschke von der ERSA-Bau GmbH aus Sömmerda entwickelte sich bereits eine echte Männerfreundschaft

Ein neues Zuhause, das modernes Wohnen und Pflege mit Herz vereint – das ist die Vision des neuen AWO Wohn- und Pflegecampus „Neue Zeit“ in Sömmerda. Doch während die Bauarbeiten noch in vollem Gange sind, sorgt Carlo, unser tierischer Botschafter, bereits für Bewegung. Mit seinem neugierigen Wesen, seinem treuen Blick und einer ordentlichen Portion Schnüffelei bringt er nicht nur frischen Wind auf die Baustelle, sondern steht sinnbildlich für den „nachhaltigen Fahrtwind“, der dieses Projekt antreibt.

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Unser Botschafter Carlo

Wer Carlo noch nicht kennt: Er ist ein freundlicher American Bully, der uns durch die Entstehung der „Neuen Zeit“ begleitet. Gemeinsam mit seinem Frauchen, das bei dem AWO Pflegedienst Sömmerda arbeitet, besucht er regelmäßig die Baustelle und inspiziert mit neugieriger Spürnase die Fortschritte. Carlo ist mehr als ein Maskottchen – er ist das Gesicht unserer Social-Media-Kampagne zur Eröffnung des Wohn- und Pflegecampus.

Mit viel Charme und Humor zeigt Carlo in regelmäßigen Beiträgen auf Instagram und Facebook, wie der Campus wächst und was die zukünftigen Bewohner*innen erwarten wird. Ob er gerade den frisch verlegten Fußboden bestaunt, über die neue Tagespflege schnüffelt oder die ersten Möbelstücke entdeckt – Carlo bringt den „Fahrtwind der Veränderung“ in die digitale Welt und macht die Community neugierig auf das, was kommt.

Der nachhaltige Fahrtwind des neuen Campus

Der AWO Wohn- und Pflegecampus „Neue Zeit“ steht nicht nur für modernes und barrierefreies Wohnen, sondern auch für innovative und nachhaltige Standards, die soziale, ökologische und gesellschaftliche Aspekte verbinden.

Neue Wohn- und Pflegekonzepte:

Der Campus bietet lichtdurchflutete Servicewohnungen, eine gemütliche Tagespflege sowie Pflege-Wohngemeinschaften – flexibel, individuell und mit Herz.

Gemeinschaft und Begegnung:

Neben modernem Wohnkomfort spielt das Miteinander eine zentrale Rolle. Die Bewohner*innen können die Begegnungsräume nutzen, an sozialen Angeboten teilnehmen und auf Wunsch Serviceleistungen wie Mittagessen oder Reinigungsdienste in Anspruch nehmen.

Nachhaltigkeit im Alltag:

Der Campus ist energieeffizient konzipiert und steht für eine moderne, umweltbewusste Lebensweise. Auch die Mobilität wird gefördert – mit kurzen Wegen und einer guten Anbindung.

Alle aktuellen Informationen finden Sie hier: www.awo-neuezeit.de

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Visualisierung des Wohn- und Pflegecampus „Neue Zeit“, der diesen Sommer im 1. Bauabschnitt fertiggestellt wird (Bild: Architekturbüro baukonsult-knabe GmbH).

Ein tierischer Botschafter mit Fahrtwind im Rücken

Für Carlo ist klar: Die „Neue Zeit“ wird ein Ort des Wohlfühlens und der Begegnung. Mit jeder Social-Media-Geschichte und jedem Baustellenbesuch bringt er das Projekt weiter ins Rollen – mit nachhaltigem Fahrtwind und einer gehörigen Portion Bully-Charme.

Wenn auch Sie neugierig auf Carlo und seine Abenteuer sind oder mehr über den Wohn- und Pflegecampus erfahren möchten, folgen Sie uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Dort gibt es regelmäßige Updates, Baustellen-Insights und natürlich Carlos nächste Entdeckungstouren. Denn Carlo wird auch weiterhin mit viel Neugierde und seinem unverwechselbaren Blick durchs Leben schnüffeln – und die Community auf die Eröffnung des Campus im Sommer vorbereiten.

Carlos Entdeckungstouren können ganz schön anstrengend sein.

Die Beiträge findet ihr auf:

Facebook: www.facebook.com/awomittewestthueringen
Instagram: @awo_rv_thueringen

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Carlos Entdeckungstouren können ganz schön anstrengend sein.

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jAWOhl 6: FRISCHER WIND weht durch die rote Tür – Der Weg zur AWO mit Recruiterin Julia Althoff https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/jawohl-6-frischer-wind-weht-durch-die-rote-tuer-der-weg-zur-awo-mit-recruiterin-julia-althoff/ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/jawohl-6-frischer-wind-weht-durch-die-rote-tuer-der-weg-zur-awo-mit-recruiterin-julia-althoff/#comments Mon, 19 May 2025 12:23:00 +0000 jawohl NewsausdemVerband print https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/jawohl-6-frischer-wind-weht-durch-die-rote-tuer-der-weg-zur-awo-mit-recruiterin-julia-althoff/ Weiterlesen

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Wer durch die berühmte „rote Tür“ der AWO tritt, betritt eine Welt voller sozialer Vielfalt, Solidarität und Engagement. Aber wer sorgt eigentlich dafür, dass hinter dieser roten Tür immer wieder neue Gesichter erscheinen, die unsere Werte leben und unsere Angebote stärken? Die Antwort lautet: Julia Althoff! Als Recruiterin im AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen e.V. hat Julia eine zentrale Rolle. Sie sucht nicht nur neue Mitarbeitende, sondern entwickelt auch kreative Strategien, damit unsere AWO als attraktive Arbeitgeberin sichtbar wird.

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Julia Althoff erhält auf der Klausur der Führungskräfte 2024 vom Vorstandsvorsitzenden eine Würdigung für herausragendes Engagement

Recruiting im Sozialverband – Mehr als nur Stellenangebote

Der Fachkräftemangel macht sich in vielen Branchen bemerkbar, auch in der Sozialwirtschaft. Umso wichtiger ist es, dass wir uns als Arbeitgeberin präsentieren, die nicht nur sichere Arbeitsplätze bietet, sondern auch eine Kultur des Miteinanders und der Weiterentwicklung. Julia hat genau das im Blick.

Zu ihren Kernaufgaben gehört es, unsere offenen Stellen und Ausbildungsplätze auf verschiedenen Kanälen zu bewerben. Sie erstellt Stellenanzeigen, die nicht nur Fakten aufzählen, sondern potenziellen Bewerber*innen zeigen, warum es sich lohnt, bei der AWO zu arbeiten. Dabei hat Julia stets ein Gespür dafür, wie sie die Werte unseres Verbandes – Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit – auch im Recruiting sichtbar macht.

Auf Messen vor Ort: Die AWO zum Anfassen

Julia verbringt einen wesentlichen Teil ihrer Arbeit nicht im Büro, sondern auf Ausbildungs- und Berufsmessen, wo sie die AWO repräsentiert. In diesem Rahmen tritt sie als Botschafterin der AWO auf und informiert Jugendliche, Quereinsteiger*innen sowie Schüler*innen über die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten in unserem Verband. Ob in der Pflege, der Kinder- und Jugendhilfe oder der Verwaltung – die AWO bietet eine breite Palette an Karrierechancen in sozialen Berufen. Mit ihrem sympathischen Auftreten und ihrer offenen, zugänglichen Art begeistert Julia viele Menschen und zeigt ihnen, dass soziale Berufe nicht nur sinnstiftend, sondern auch zukunftssicher sind.

Durch ihre leidenschaftliche und motivierende Art trägt Julia aktiv zur Fachkräftegewinnung bei, indem sie junge Talente für die AWO begeistert und ihnen den Weg zu einer beruflichen Zukunft im sozialen Sektor ebnet. Besonders ihre Arbeit an Schulen ist ein wertvoller Beitrag zur frühzeitigen Orientierung von Schüler*innen und hilft, das Interesse für Berufe mit gesellschaftlicher Verantwortung zu wecken – ein wichtiger Schritt in der Sicherstellung einer nachhaltigen und engagierten Mitarbeiter*innenbasis für die Zukunft.

Die rote Tür – Ein Symbol mit Wirkung

Eine besondere Kampagne, die Julia betreut, ist die Rote-Tür-Kampagne. Mit diesem Imageprojekt wollen wir die Türen der AWO sprichwörtlich und symbolisch weit öffnen. Die rote Tür steht für Offenheit, Vielfalt und Chancengleichheit – Werte, die auch im Recruiting eine zentrale Rolle spielen.

Onboarding – Ankommen leicht gemacht

Aber Recruiting endet nicht mit der Unterschrift auf dem Arbeitsvertrag. Damit sich neue Mitarbeitende auch langfristig bei der AWO wohlfühlen, entwickelt Julia Onboarding-Prozesse, die den Einstieg erleichtern. Sie plant Begrüßungsveranstaltungen, erstellt Willkommenspakete und sorgt dafür, dass neue Kolleg*innen direkt die wichtigsten Infos an die Hand bekommen. Denn ein gelungener Start ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit.

Warum Julia ihren Job liebt

„Im Recruiting zu arbeiten bedeutet für mich, die Zukunft einer Organisation aktiv mitzugestalten, indem man talentierte Menschen findet, die den Erfolg und die Werte des Unternehmens vorantreiben.“ erzählt Julia. „Jedes einzelne meiner Gespräche führe ich engagiert mit purer Leidenschaft und individuell auf die Interessent*innen angepasst.“

Julia weiß, dass die Suche nach neuen Kolleg*innen auch in Zukunft herausfordernd bleibt. Doch mit Herzblut, Kreativität und einem offenen Ohr für die Wünsche der Bewerber*innen ist sie bestens gerüstet, um die AWO als attraktive Arbeitgeberin weiter nach vorne zu bringen.

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Julia Althoff (Mitte) auf der Berufs-Info-Messe in Mühlhausen


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jAWOhl 5: NEUER WIND unter neuen Dächern – Expansion & Innovation beim AWO Regionalverband https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/jawohl-5-neuer-wind-unter-neuen-daechern-expansion-innovation-beim-awo-regionalverband/ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/jawohl-5-neuer-wind-unter-neuen-daechern-expansion-innovation-beim-awo-regionalverband/#comments Mon, 19 May 2025 12:19:00 +0000 jawohl NewsausdemVerband print https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/jawohl-5-neuer-wind-unter-neuen-daechern-expansion-innovation-beim-awo-regionalverband/ Weiterlesen

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Der AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen e.V. geht mit frischem Wind ins Jahr 2025 und setzt entscheidende Impulse für Wachstum, Innovation und soziale Verantwortung. Drei große Projekte markieren dabei einen bedeutenden Schritt in die Zukunft: die Gründung der AWO NOVA gGmbH, die Umfirmierung der AWO Carenet gGmbH sowie die Übernahme des ambulanten Pflegedienstes Manuela Bruhns in Sömmerda. Diese Schritte schaffen neue Strukturen, die den sozialen Auftrag unseres Verbandes weiter stärken und seine Kapazitäten in der Region ausbauen.

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Die Jenaer Tafel, die seit 30 Jahren besteht, lebt vom Engagement von rund 80 Ehrenamtlichen aus verschiedenen Kulturkreisen und von den Beiträgen der Bedürftigen.

AWO NOVA gGmbH – Ein neues Dach für Arbeit, Qualifizierung und Beschäftigung

Die Gründung der AWO NOVA gGmbH zum Jahresende 2024 ist ein bedeutender Schritt, um frischen Wind in die sozialen Beschäftigungsangebote unseres Verbandes zu bringen. Als Tochterunternehmen des AWO Regionalverbandes wird die AWO NOVA gGmbH neue Perspektiven für Menschen schaffen, die ihre beruflichen Qualifikationen stärken oder sich neu orientieren möchten. Ziel ist es, die Integration in den Arbeitsmarkt zu fördern, indem praxisnahe Qualifizierungsangebote und individuelle Fördermaßnahmen bereitgestellt werden.

Ein besonders wichtiger Teil der Arbeit der AWO NOVA gGmbH ist die enge Zusammenarbeit mit der Jenaer Tafel. Diese, nun unter dem Dach der neuen gGmbH stehende Organisation, bietet nicht nur Lebensmittelausgabe für Bedürftige, sondern auch wertvolle Beschäftigungsmöglichkeiten. In der Tafel haben Menschen, die Unterstützung suchen, die Chance, erste Arbeitserfahrungen zu sammeln, ihre Kompetenzen zu erweitern und so in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt integriert zu werden.

„Wir möchten Partner sein, um die Arbeit der Tafel langfristig auf stabile Füße zu stellen“, erklärt Frank Albrecht, Vorstandsvorsitzender des AWO Regionalverbandes Mitte-West-Thüringen e.V. „So können wir niedrigschwellige Begegnungen für professionelle Beratung nutzen und gezielt weiterhelfen.“

In einer Zeit, in der die Spendenbereitschaft sinkt und die Betriebskosten steigen, ist diese strukturelle Neuaufstellung ein wichtiger Schritt, um die Zukunft der Tafel langfristig abzusichern und die vielfältigen sozialen Angebote des AWO Regionalverbandes noch effektiver miteinander zu verbinden.

Mehr zur AWO NOVA gGmbH: https://www.awo-mittewest-thueringen.de/awo-nova-ggmbh.html

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Frank Albrecht, Geschäftsführer, und Cornelia Rauscher, Prokuristin, präsentieren das neue Logo – in Form eines Puzzles, das die Gäste gemeinsam zusammensetzten

AWO Carenet gGmbH – Eine neue Struktur für bewährte Kompetenz

Ein weiterer bedeutender Schritt für den AWO Regionalverband ist die Umfirmierung der AWO Carenet GmbH zur gemeinnützigen GmbH (gGmbH). Dieser Meilenstein wurde am 21. Februar 2025 im AWO Seniorenzentrum „Am Paradies“

in Weimar gefeiert. Die AWO Carenet GmbH war seit ihrer Gründung vor 15 Jahren ein wichtiger Bestandteil der sozialen Arbeit des AWO Regionalverbandes. Mit der Umfirmierung als AWO Carenet gGmbH wird der Fokus noch stärker auf gemeinnützige Aufgaben und Inklusion ausgerichtet.

„Damals wussten viele noch nicht genau, worauf sie sich einlassen. Doch heute feiern wir nicht nur eine Umfirmierung, sondern auch die Stärkung der Inklusion und eine klarere gemeinnützige Ausrichtung“, erinnert sich Frank Albrecht, Geschäftsführer der AWO Carenet gGmbH. „Unser Erfolg basiert auf der Zusammenarbeit und dem Engagement aller Mitarbeitenden – dieser Zusammenhalt macht uns stark.“

Ein besonders symbolträchtiger Moment der Umfirmierungsfeier war die Präsentation des neuen Logos. Die Gäste erhielten vorab Puzzleteile und setzten gemeinsam das neue Corporate Design zusammen. Dies stand als Metapher für den Teamgeist und die enge Zusammenarbeit, die das Unternehmen auszeichnen. Um das Unternehmen zukunftsfähig zu machen, wurde zudem eine neue, benutzerfreundliche Website gelauncht, die umfassende Informationen über die Dienstleistungen, Werte und Karrieremöglichkeiten der AWO Carenet gGmbH bietet.

Zur neuen Website: https://awo-carenet.de/

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Der AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen e. V. (Vorstandsvorsitzender Frank Albrecht, 2. von rechts) übernimmt den privaten Pflegedienst Manuela Bruhns in Sömmerda. Bisherige Inhaberin Manuela Bruhns-Stunz (3. von rechts) und Christian Stunz (rechts) mit den Mitarbeitenden vor dem Firmensitz in der Bahnhofstraße.

Neue Perspektiven in der Pflege – AWO Regionalverband übernimmt Pflegedienst in Sömmerda

Auch im Bereich der Pflege setzt der AWO Regionalverband neue Akzente: Zum Jahresbeginn 2025 hat der AWO Regionalverband die Pflegedienst Manuela Bruhns GmbH in Sömmerda übernommen. Diese Entscheidung sichert nicht nur die Betreuung von rund 200 Klient*innen im gesamten Landkreis, sondern erhält auch 15 Arbeitsplätze. Der Pflegedienst, der seit 1995 von Manuela Bruhns-Stunz geführt wurde, hat sich in der Region etabliert und leistet wertvolle Arbeit in der ambulanten Pflege. „Nach vertrauensvollen Gesprächen haben wir uns entschieden, diesen etablierten Pflegedienst zu übernehmen. Es war uns wichtig, Kontinuität für die Klient*innen und Mitarbeitenden zu gewährleisten“, erläutert Frank Albrecht, Vorstandsvorsitzender des AWO Regionalverbandes.

Im Rahmen der Übernahme leitet Kerstin Amling, die bereits für die AWO tätig war, künftig den AWO Pflegedienst Sömmerda. Die bisherige Inhaberin, Manuela Bruhns-Stunz, verabschiedete sich zu Beginn des Jahres nach fast 30 Jahren erfolgreicher Arbeit in den Ruhestand und sieht im AWO Regionalverband den idealen Partner, um einen Generationenwechsel in der Pflegebranche zu ermöglichen. „Mit der AWO haben wir einen starken Partner gefunden, der den Generationenwechsel verantwortungsvoll begleitet und die Zukunft des Unternehmens und der Mitarbeitenden sichert“, so Bruhns-Stunz.

Der Pflegedienst wird unter dem neuen Namen „AWO Pflegedienst Sömmerda“ firmieren. Auch das aktuelle Großbauprojekt des Verbandes, der AWO Wohn- und Pflegecampus „Neue Zeit“ in Sömmerda, nimmt zunehmend Gestalt an. Die ersten Bewohner*innen sollen bereits im Sommer 2025 einziehen. Eine offizielle Begrüßungsfeier wird im August 2025 stattfinden.

Mehr zum AWO Wohn- und Pflegecampus „Neue Zeit“: https://www.awo-neuezeit.de/

Fazit: Frischer Wind für die AWO-Soziallandschaft

Mit diesen drei bedeutenden Entwicklungen zeigt der AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen e.V., dass er sich auf dem Weg in die Zukunft nicht nur auf Bewährtes stützt, sondern auch neue, innovative Wege geht. Die AWO NOVA gGmbH, die AWO Carenet gGmbH und die Übernahme des Pflegedienstes Sömmerda schaffen neue Perspektiven und sichern die soziale Teilhabe vieler Menschen in der Region. Ob in der beruflichen Qualifizierung, der Pflege oder der Inklusion – überall weht neuer Wind unter neuen Dächern.

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jAWOhl 4: AUFWIND für die Pflege – Mein Weg ins Seniorenzentrum https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/jawohl-2-aufwind-fuer-die-pflege-mein-weg-ins-seniorenzentrum/ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/jawohl-2-aufwind-fuer-die-pflege-mein-weg-ins-seniorenzentrum/#comments Mon, 19 May 2025 12:15:00 +0000 jawohl pflege-gesundheit print https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/jawohl-2-aufwind-fuer-die-pflege-mein-weg-ins-seniorenzentrum/ Weiterlesen

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Die Pflege steht oft im Gegenwind – Personalmangel, hohe Belastung, viele Herausforderungen. Doch es gibt auch Aufwind: Menschen, die sich mit Leidenschaft und Herz für diesen Beruf entscheiden. Einer von ihnen ist Steffen Stierig. Vom ursprünglichen Wunsch, Kfz-Mechatroniker zu werden, führte ihn sein Weg in die Pflege – und heute kann er sich keinen erfüllenderen Beruf vorstellen. Steffi Kreißl, Leiterin der Stabsstelle Kommunikation und Marketing des AWO Regionalverbandes Mitte-West-Thüringen e.V., hat mit ihm über seinen Werdegang, Herausforderungen und die schönen Seiten des Berufes gesprochen.

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Hallo Steffen, schön, dass du dir die Zeit für unser Gespräch nimmst! Dein Weg in die Pflege war nicht unbedingt geradlinig – ursprünglich wolltest du ja Kfz-Mechatroniker werden. Wie kam es zu diesem Richtungswechsel?

Steffen Stierig: Ja, das stimmt! Während meiner Schulzeit war ich fest davon überzeugt, dass ich Kfz-Mechatroniker werden möchte. Ich liebe Autos – vor allem ältere Modelle, an denen man noch selbst schrauben kann. Mein Vater kannte jemanden mit einer Werkstatt, und so habe ich dort ein zweitägiges Praktikum absolviert. Das Interesse war definitiv da, aber ich musste schnell feststellen, dass es nicht so einfach ist, in dem Bereich eine Ausbildungsstelle zu bekommen. Da ich noch nicht genau wusste, wie es weitergeht, kam mir die Idee, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu machen.

So kam ich in den AWO Wohnpark „Lebenszeit“ in Jena-Lobeda – ohne große Erwartungen, aber mit Offenheit für Neues. Natürlich war die Anfangszeit eine Umstellung. Der Kontakt zu pflegebedürftigen Menschen, die teilweise nicht mehr sprechen konnten, die körperliche Nähe und auch die Gerüche waren ungewohnt. Aber je länger ich dort arbeitete, desto mehr wurde mir bewusst: Diese Arbeit ist unglaublich wertvoll. Ich merkte, dass ich einen direkten Unterschied im Leben der Menschen machen konnte. Nach diesem Jahr wusste ich: Die Pflege ist genau mein Ding!

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In jedem Beruf gibt es mal Gegenwind. Gab es in deiner Ausbildung Momente, in denen du gezweifelt hast oder in stürmische Zeiten geraten bist?

Steffen Stierig: Ja, die gab es auf jeden Fall! Der Schichtdienst, die Verantwortung für Menschen, die komplett auf meine Hilfe angewiesen waren – das war manchmal ganz schön viel. Es gab Nächte, in denen ich nach Hause kam und mich fragte: „Schaffe ich das wirklich?“ Aber ich hatte tolle Kolleginnen und Kollegen, und auch Praxisanleitende, die mir den Rücken gestärkt haben. Sie haben mir Zeit gegeben, um in die Aufgaben hineinzuwachsen, und mich nie allein gelassen. Nach und nach habe ich gelernt, mit schwierigen Situationen umzugehen und mich in meine Rolle einzufinden.

Und gab es besondere Erlebnisse, die dir gezeigt haben: „Ja, das ist genau mein Beruf“?

Steffen Stierig: Da gibt es viele! Eine Begegnung ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: Und zwar die mit einer älteren Bewohnerin, mit der ich während meiner Prüfungsvorbereitung viel Zeit verbracht habe. Die Seniorin war am Tag meiner Prüfung genauso aufgeregt wie ich – und das hat mir gezeigt, dass Prüfungsangst nicht nur einseitig ist. Sie hat mir so viel Mut gemacht, und als ich dann meine Prüfung erfolgreich abgelegt hatte, hat sie sich genauso gefreut wie ich. Das war ein Moment, der mir bewusst gemacht hat, wie wertvoll diese Arbeit ist und wie dankbar oftmals die Menschen sind, denen ich helfen kann

Jetzt bist du fest als Pflegefachkraft hier im AWO Seniorenzentrum „Am Heiligenberg“ übernommen worden. Würdest du sagen, du hast inzwischen richtigen Aufwind in deinem Berufsalltag?

Steffen Stierig: Absolut! Ich bin jetzt richtig angekommen und habe das Gefühl, dass ich sicher auf meinem Weg bin. Morgens beginnen wir mit der Übergabe, dann kümmern wir uns um die Grundpflege, medizinische Versorgung und die kleinen, aber wichtigen Gespräche zwischendurch. Viele Bewohnende sind einsam und freuen sich, wenn man sich ein paar Minuten Zeit nimmt, um ihnen zuzuhören. Neben den pflegerischen Aufgaben gibt es auch viel Organisatorisches: Dokumentation, Teambesprechungen, Kontakt mit Angehörigen oder Ärztinnen und Ärzten. Die gezielte Betreuung und Aktivierung der Bewohnenden übernehmen hauptsächlich unsere Ergotherapeutinnen und -therapeuten. Sie organisieren verschiedene Aktivitäten und begleiten die Seniorinnen und Senioren individuell, während wir uns in der Pflege stärker auf die medizinischen und pflegerischen Aspekte konzentrieren. Ich finde es gut, dass diese Bereiche klar aufgeteilt sind – so kann sich jede Berufsgruppe bestmöglich einbringen. Ich mag es, dass mein Job so abwechslungsreich ist – und dass ich immer wieder neue Dinge lerne.

Wie funktioniert die Zusammenarbeit im Team?

Steffen Stierig: Super! Wir sind ein eingespieltes Team und unterstützen uns gegenseitig. Klar, in der Pflege kann es stressig werden, aber wenn man sich aufeinander verlassen kann, läuft alles viel besser. Ich bin meistens im Tagdienst, springe aber auch mal nachts ein, wenn es nötig ist. Es ist ein Job, der nur mit guter Kommunikation funktioniert – und das klappt bei uns wirklich gut.

Gibt es besondere Highlights im Jahr, auf die du dich besonders freust?

Steffen Stierig: Auf jeden Fall! Unsere Veranstaltungen sind immer etwas Besonderes. Diashow, Tag der offenen Tür, Advents- oder Kleiderbasar, aber auch die kleinen Dinge wie ein gemeinsamer Spielenachmittag oder ein Geburtstagskaffee machen unseren Alltag bunter.

Du gehst noch einen Schritt weiter und wirst Teil des AWO-Markenbotschafter-Teams. Warum hast du dich entschieden, diese Rolle zu übernehmen?

Steffen Stierig: Ich möchte zeigen, dass die Arbeit in der Pflege sinnstiftend und erfüllend ist. Es gibt immer noch viele Vorurteile – dass Pflegekräfte überlastet sind, dass der Job zu anstrengend ist oder dass es keine Perspektiven gibt. Aber das stimmt nicht! Klar, es ist kein einfacher Beruf, aber er gibt unglaublich viel zurück. Ich möchte jungen Menschen Mut machen, diesen Weg zu gehen, und ihnen zeigen, dass es sich lohnt.

Was möchtest du als Markenbotschafter besonders nach außen tragen?

Steffen Stierig: Dass Pflege nicht nur ein Job ist – es ist eine Berufung. Und dass man bei der AWO ein Umfeld hat, das einen unterstützt und fördert. Ich habe hier eine super Ausbildung bekommen und sehe echte Entwicklungsmöglichkeiten.

„Traut euch! Pflege ist herausfordernd, aber auch unglaublich bereichernd!“
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Steffen Stierig: Man entwickelt eine gute Menschenkenntnis, wächst mit seinen Aufgaben und bekommt viel Dankbarkeit zurück. Und das Beste: Es ist ein Beruf mit Zukunft! Gerade in Zeiten, in denen sich viele unsicher sind, was sie beruflich machen möchten, kann die Pflege eine echte Chance sein – ein Bereich, in dem man gebraucht wird und einen Unterschied machen kann. Wer sich auf diesen Weg einlässt, wird nicht nur fachlich, sondern auch persönlich wachsen.

Das klingt nach echter Leidenschaft. Ich wünsche dir weiterhin viel Freude an deinem Beruf, ein starkes Team an deiner Seite und immer genügend Rückenwind für neue Herausforderungen. Danke für das Gespräch, Steffen!

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STECKBRIEF: Steffen Stierig

Name: Steffen Stierig

Geburtsjahr: 1999

Wohnort: Jena

Ausbildung: Pflegefachkraft im AWO Seniorenzentrum „Am Heiligenberg“ (Ausbildung startete am 1. September 2016)

Berufsstart: 2019

Warum Pflege? „Weil ich gerne mit Menschen arbeite und einen sinnvollen Beruf ausüben wollte.“

Lieblingsmoment im Job: „Die kleinen, aber echten Dankbarkeitsmomente im Alltag – ein Lächeln oder ein herzliches ‚Danke‘.“

Team oder Einzelkämpfer? „Definitiv Teamplayer! Ohne ein starkes Team geht in der Pflege nichts.“

Highlight des Jahres: „Unsere Feste mit den Bewohnenden – es ist schön zu sehen, wie viel Freude sie daran haben.“

Motto: „Pflege ist mehr als ein Job – es ist eine Berufung!“

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AWO Seniorenzentrum „Am Heiligenberg“ Jena

Unser AWO Seniorenzentrum „Am Heiligenberg“ in der Naumburger Straße liegt im Herzen des nördlichen Stadtteils von Jena und ist harmonisch in das umliegende Wohngebiet eingebunden. Die zentrale Lage ermöglicht eine lebendige Nachbarschaft und eine gute Anbindung an das tägliche Leben. Ein größerer Einkaufsmarkt in unmittelbarer Nähe bietet unseren Bewohner*innen und Besucher*innen zusätzliche Bequemlichkeit und trägt zur selbstbestimmten Lebensführung bei.

Die Einrichtung verfügt über 88 vollstationäre Pflegeplätze, welche sich auf drei Wohnbereiche verteilen. Im Wohnbereich 1 werden 34 Bewohner*innen, im Wohnbereich 2 und 3 jeweils 27 Bewohner*innen versorgt. Innerhalb des Komplexes des Seniorenzentrums ist eine Servicewohnanlage mit 30 Wohnungen für 33 Mieter*innen integriert.

Unsere stationäre Pflegeeinrichtung richtet sich konzeptionell an Menschen, die aufgrund körperlicher oder kognitiver Einschränkung vollstationärer Unterstützung bedürfen.

Die Menschen in unserer Servicewohnanlage leben mit Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst oder selbstständig in einem barrierearmen Wohnumfeld. Dabei stehen ihnen ein angebundenes Notrufsystem und ein soziales Unterstützungsangebot zur Verfügung.

In der vollstationären Einrichtung arbeiten ca. 40-45 Mitarbeiter*innen im pflegerischen Bereich, acht Kolleg*innen in der Egotherapie bzw. im sozialen Bereich, drei Mitarbeitende sind im Verwaltungsbereich und zwei im Hauswirtschaftsbereich beschäftigt. Weitere externe Mitarbeitende der AWO Carenet gGmbH sind im Bereich Speiseversorgung, dem Facility und der Hausreinigung tätig.

Unser Seniorenzentrum zeichnet sich durch eine warme und familiäre Atmosphäre aus, die durch die hohe Identifikation unserer Mitarbeiter*innen mit der Einrichtung, die lichtdurchflutete, freundliche Architektur und die überschaubare Größe gefördert wird. Hier steht die Gemeinschaft im Mittelpunkt – ganz nach unserer Philosophie: „SICH ZU HAUSE FÜHLEN.“

Als Mitglied im Palliativ Netzwerk Jena und im MRE Netzwerk der Stadt Jena setzen wir auf enge Zusammenarbeit mit Fachkräften und Institutionen, um eine bestmögliche Versorgung und Begleitung unserer Bewohner*innen zu gewährleisten.

Sie haben Fragen oder wollen unser Haus kennenlernen?
Treten Sie gern in Kontakt mit uns!

AWO Seniorenzentrum „Am Heiligenberg“

Leiter: Lars Fischer
Adresse: Naumburger Straße 55a, 07743 Jena
Telefon: 03641 48 41 02
E-Mail: heiligenberg@awo-mittewest-thueringen.de

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jAWOhl 3: STURMBÖEN und klare Ziele – Landeskonferenz der AWO Thüringen 2025 https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/jawohl-3-sturmb-en-und-klare-ziele-landeskonferenz-der-awo-thueringen-2025/ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/jawohl-3-sturmb-en-und-klare-ziele-landeskonferenz-der-awo-thueringen-2025/#comments Mon, 19 May 2025 12:13:00 +0000 jawohl NewsausdemVerband print EhrenamtundMitgliedschaft https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/jawohl-3-sturmb-en-und-klare-ziele-landeskonferenz-der-awo-thueringen-2025/ Weiterlesen

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Am 22. März 2025 kamen rund 150 Delegierte und Gäste in der Arena am Erfurter Steigerwaldstadion zur 15. Landeskonferenz der AWO Thüringen zusammen. Unter dem Motto „Mit Dir wächst das Wir!“ wurden richtungsweisende Beschlüsse gefasst, ein neuer Landesvorstand gewählt und die Weichen für die Zukunft gestellt. Als Ehrengast war AWO-Bundespräsidentin Kathrin Sonnenholzner in Erfurt; der Thüringer Ministerpräsident Mario Voigt begrüßte die Teilnehmenden in einer Videobotschaft.

Neuer Landesvorstand gewählt – starke Stimmen aus unserem Verband

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt waren die Vorstandswahlen. Petra Rottschalk wurde mit einem starken Ergebnis als Landesvorsitzende wiedergewählt. Auch ihre bisherigen Stellvertreter*innen, Matthias Graul und Ulrike Grosse-Röthig, wurden erneut gewählt. Als dritter stellvertretender Vorsitzender kam Philipp Müller neu in das Gremium hinzu. Der 27-jährige ist Vorsitzender des AWO Kreisverbandes Sonneberg. Gewählt wurden außerdem die Beisitzer*innen des Landesvorstandes, die Revisoren*innen sowie die Delegierten für die im November ebenfalls in Erfurt stattfindende Bundeskonferenz der AWO.

Unser AWO Regionalverband war mit insgesamt 20 Delegierten vor Ort vertreten und kann sich über gewichtige Stimmen im neuen Landesvorstand freuen:

  • Ulrike Grosse-Röthig wurde mit überzeugendem Ergebnis erneut in den geschäftsführenden Landesvorstand gewählt.
  • Christian Lohmann ist neu als Beisitzer im Landesvorstand.
  • Heide Broda, Sabine Harz, Christian Lohmann und Frank Albrecht wurden als Delegierte der AWO Thüringen zur AWO Bundeskonferenz bestätigt.
  • Sabine Harz wurde als Vorsitzende des Vereinsschiedsgerichts bestätigt.
  • Harald Zanker ist einer von drei neu gewählten Revisor*innen.
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Gewählt: Die Delegierten der AWO Thüringen für die AWO Bundeskonferenz (Foto: Tino Sieland)

„Seit 35 Jahren steht die AWO in Thüringen für Solidarität, für Gemeinschaft – und für konkrete Hilfe, wo sie gebraucht wird. Darauf können wir stolz sein. Was mich heute besonders beeindruckt hat, ist das starke Wir-Gefühl, das hier zu spüren war. Passender könnte also unser Jahres- und Jubiläumsmotto „Mit Dir wächst das Wir“ nicht sein!“, resümierte die Landesvorsitzende Petra Rottschalk zur Veranstaltung, die in einer harmonischen und konstruktiven Atmosphäre verlief und auf der viele zukunftsweisende Beschlüsse gefasst wurden.

35 Jahre AWO Thüringen – Jubiläum mit klaren Zielen

Die Landeskonferenz war zugleich der Auftakt für das 35-jährige Jubiläum des AWO Landesverbandes Thüringen. Vor 35 Jahren, am 7. Juli 1990, wurde der Verband im Gothaer Tivoli gegründet – ein Meilenstein für die Sozialarbeit in Thüringen. Das Jubiläumsjahr 2025 steht ganz im Zeichen von Gemeinschaft, sozialpolitischem Engagement und einer lebendigen Verbandsgeschichte. Neben einem Festakt und einer multimedialen Aufbereitung der Verbandsgeschichte werden über das Jahr hinweg zahlreiche Veranstaltungen stattfinden.

Die AWO Thüringen setzt sich weiterhin aktiv für sozialpolitische Verbesserungen ein – mit klaren Forderungen:

  • Einführung einer Pflegevollversicherung, um Pflege bezahlbar zu machen
  • Aufwertung der Heilerziehungspflege, um Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu halten
  • nachhaltige Klimaschutzmaßnahmen in sozialen Einrichtungen, um Verantwortung für kommende Generationen zu übernehmen

Ein Höhepunkt wird neben der Landeskonferenz die AWO Bundeskonferenz im November in Erfurt sein. Hier will die AWO Thüringen insbesondere ostdeutsche Perspektiven in die bundesweite sozialpolitische Diskussion einbringen.

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Präsent: Mit insgesamt 20 Delegierten war der AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen e.V. zur Landeskonferenz am 22. März 2025 im Erfurter Steigerwaldstadion vertreten. (Foto: Tino Sieland)

Mit Dir wächst das Wir – Eine Kampagne für mehr AWO-Mitglieder

Im Rahmen der Landeskonferenz wurde die neue Mitgliederkampagne „Mit Dir wächst das Wir!“ vorgestellt. Die AWO Thüringen möchte mit dieser Initiative noch mehr Menschen für soziales Engagement gewinnen und zeigen, wie wichtig eine starke Gemeinschaft für den sozialen Zusammenhalt ist. Die Kampagne knüpft an das Jubiläumsmotto an und macht deutlich: Soziale Gerechtigkeit braucht viele Schultern.

Wer sich der AWO anschließt, wird Teil eines Netzwerks, das sich aktiv für eine solidarische Gesellschaft einsetzt – sei es in der Kinder- und Jugendhilfe, Seniorenbetreuung, Integration oder Unterstützung von Geflüchteten. Mitglieder profitieren nicht nur von einem starken Austausch, sondern auch von Weiterbildungsangeboten und der Möglichkeit, Politik und Gesellschaft mitzugestalten.

Mit Dir wächst das Wir – Worum geht es?

  • Gemeinsam stark:

Die AWO ist ein lebendiges Netzwerk mit über 12.000 Mitgliedern in Thüringen, das sich für soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit und Vielfalt einsetzt.

  • Engagement mit Wirkung:

Ob ehrenamtlich oder hauptamtlich – jede*r kann mitgestalten, helfen und unterstützen.

  • Vorteile für Mitglieder:

Kostenfreies Mitgliedermagazin, regionale Angebote, Weiterbildungen und die Möglichkeit, Teil einer bundesweiten Bewegung zu sein.

  • Politische und gesellschaftliche Veränderung:

Durch Demonstrationen, Solidaritätsprojekte und Mitbestimmung aktiv die Gesellschaft mitgestalten.

Jetzt mitmachen – denn mit Dir wächst das Wir!
Infos unter: 
https://www.awo-und-du.de/

Mit Rückenwind in die Zukunft

Trotz politischer und wirtschaftlicher Herausforderungen bleibt die AWO Thüringen eine starke Stimme für soziale Gerechtigkeit, gute Arbeitsbedingungen und eine lebendige Zivilgesellschaft. Die Landeskonferenz 2025 hat einmal mehr bewiesen: Zusammenhalt, klare Werte und entschlossenes Handeln prägen die AWO.

Mit der Mitgliederkampagne „Mit Dir wächst das Wir!“ setzt die AWO Thüringen ein Zeichen für eine engagierte und solidarische Zukunft – getragen von den Menschen, die sie mitgestalten.

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jAWOhl 2: RÜCKENWIND für unsere Mitarbeitenden – Das Projekt TrAWO (Rückenwind) https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/jawohl-3/ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/jawohl-3/#comments Mon, 19 May 2025 12:09:00 +0000 jawohl NewsausdemVerband print https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/jawohl-3/ Weiterlesen

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Dank der Förderung im Rahmen des Programms „rückenwind3“ arbeiten wir im AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen e.V. künftig mit dem Projekt „TrAWO“ (Transformationswerkstatt: Modellvorhaben zum bereichs- und hierarchieübergreifenden Arbeiten) an einem stärkeren Miteinander. Denn gute Zusammenarbeit entsteht nicht von allein: Sie braucht Austausch, neue Impulse und vor allem das Engagement der Mitarbeitenden.

Jetzt ist das Projekt „TrAWO“ mit den ersten Ideenwerkstätten in Jena, Weimar und Altengottern angelaufen – mit vielen offenen Gesprächen und kreativen Lösungen. Zu dieser ersten Projektphase und was sie für den weiteren Verlauf bedeutet, befragten wir Maria Brückner, Projektleiterin, Leiterin der AWO Fachstelle für Interkulturelle Öffnung sowie Regionalmanagerin im Bereich Beratung und Jugendhilfe.

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Katja Eberhardt und Maria Brückner (v. l.) im Gespräch

Frau Brückner, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen. Können Sie uns kurz erklären, worum es im Projekt „TrAWO“ geht?

Maria Brückner: Sehr gerne. „TrAWO“ steht für Transformation der Arbeitswelt und Organisation und ist ein Rückenwind-Projekt, das wir im AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen e.V. umsetzen. Ziel des Projektes ist es, die Arbeitswelt innerhalb unseres Verbandes nachhaltig weiterzuentwickeln und die Resilienz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stärken. Dabei wollen wir nicht nur auf organisatorische Strukturen eingehen, sondern auch auf die individuelle Ebene, um die Kolleginnen und Kollegen bestmöglich auf künftige Herausforderungen vorzubereiten und sie krisenfest für die Zukunft aufzustellen.

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TrAWO-Ideenwerkstatt in Weimar: Maria Brückner begrüßt die teilnehmenden Mitarbeiter*innen

Das klingt spannend. Was genau bedeutet „Resilienz“ in diesem Kontext?

Maria Brückner: Resilienz bedeutet für uns die Fähigkeit, mit Stress und Veränderungen konstruktiv umzugehen und aus Herausforderungen gestärkt hervorzugehen. Wir setzen dabei auf verschiedene Workshops und Trainings, die sowohl die individuelle Resilienz als auch die Resilienz der Teams fördern. Ganz praktisch könnte das zum Beispiel ein gemeinsamer Wandertag sein, aber auch Workshops für Rückengesundheit und Achtsamkeit und andere gemeinsame Erlebnisse. Der Fokus liegt immer auf der praktischen Umsetzung, denn wir wollen ja nicht nur Inhalte vermitteln, sondern auch wirklich eine Wirkung erzielen.

Nun haben wir schon ein bisschen darüber gesprochen, wo die „TrAWO“-Reise hingehen soll. Aber wie gelingt es Ihnen zunächst, die Kolleginnen und Kollegen des AWO Regionalverbandes einzubinden und ihre Ideen und Wünsche auf den Tisch zu packen?

Maria Brückner: Dazu haben wir alle Mitarbeitenden zu sogenannten „TrAWO“ Ideenwerkstätten in Jena, Weimar und Altengottern eingeladen. Diese Werkstätten sind ein zentraler Bestandteil unseres Projekts. In den ersten Runden teilen wir die Teilnehmenden nach Bereichen, wodurch vier Gruppen entstehen. Dann kommen verschiedene Fragetechniken zum Einsatz, wie zum Beispiel: „Wie geht’s dir?“, „Wie fühlst du dich?“ oder „Was wünschst du dir?“. Wir wollten Raum schaffen, damit alle ihre Gedanken und Ideen offen äußern können. In jeder der vier Gruppen gab es durch diese ersten Fragen unterschiedliche Themen und Schwerpunkte, und je nach Zusammensetzung der Gruppen haben wir gezielt nachgefragt, welche Workshops beispielsweise hilfreich wären oder was es brauchen würde, um bewusste Maßnahmen wie Hospitationstage umzusetzen.

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Premiere: Das Gespräch zum TrAWO-Projekt wird unser erster Podcast-Beitrag

Wie gehen Sie damit um, wenn es den Mitarbeitenden schwerfällt, ihre Wünsche und Ideen zu äußern? Welche Maßnahmen waren und sind notwendig, um auch diese Gedanken zu Gehör zu bringen?

Maria Brückner: Eine sogenannte „Beschnupperungsphase“ zu Beginn jeder Werkstatt ist wichtig. Wir haben festgestellt, dass es eine große Bandbreite zwischen Neugier und Skepsis gibt. Nicht alle Teilnehmenden waren freiwillig anwesend, sie waren unsicher, was der Sinn und Zweck dieser Veranstaltung sein sollte. Leider hemmt Skepsis die Offenheit und die damit verbundene Kreativität. Aber im Laufe der Zeit gelang es uns, viele Skeptiker*innen umzustimmen. Eine Kollegin meinte sogar, sie hätte ein richtiges„AWO-Gefühl“ erlebt, weil sie sich mit Kolleginnenund Kollegen austauschen konnte, die siemitunter vorher noch nie persönlich gesehen hatte. Es war einfach mal ein ganz anderer Arbeitstag.

Vor dem Hintergrund Ihrer Vision und der daraus resultierenden Projektplanung: Welche neuen Erkenntnisse konnten Sie im Zuge der ersten Ideenwerkstätten gewinnen?

Maria Brückner: Unsere Planung hat sich bisher gut in der Umsetzung widergespiegelt. Trotzdem gab es auch Einschränkungen. Zum Beispiel waren wir anfangs etwas naiv, was die Rückmeldungen auf unsere Einladungen betrifft. Die Mitarbeitenden mussten über viele verschiedene Kanäle angesprochen werden, weil der Informationsfluss eher stockend war. Trotz E-Mails, Flyern, Aushängen und persönlicher Ansprachen in den Beratungen mussten wir die Einladung stetig wiederholen. Zudem war es wichtig, die Mitarbeitenden davon zu überzeugen, dass es sich um eine sinnhafte Veranstaltung handelt, in der ihre Mitwirkung entscheidend ist.

Anfangs waren die Gruppen gemischt, aber wir haben schnell gemerkt, dass es den Mitarbeitenden oft schwerfällt, sich zu äußern, wenn Leitungskräfte dabei sind. Diese sind oft rhetorisch geübt, wodurch sich manche Mitarbeitende aus den Gesprächen zurückziehen. Nach dieser Rückmeldung haben wir in den folgenden Werkstätten separate Gruppen für die Leitungskräfte gebildet, und das hat gut funktioniert, wenngleich die Runden, die ausschließlich aus Mitarbeitenden bestanden, zunächst Probleme hatten in ein Gespräch zu kommen.

Sie haben auch die LEGO-Methode als Experiment eingesetzt. Wie kam das an?

Maria Brückner: Ja, das war tatsächlich ein spannendes Experiment. Die Methode hilft, die Zukunft unseres Regionalverbands kreativ darzustellen – zum Beispiel durch den Bau eines „perfekten Arbeitstages“ oder „perfekten Arbeitsplatzes“ aus LEGO-Steinen. Es war schön zu sehen, dass sich alle darauf eingelassen haben und der Spaß am kreativen Austausch überwog. Das Ergebnis war so positiv, dass wir die LEGO-Methode auf jeden Fall beibehalten werden.

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Kreatives Arbeiten im Rahmen der Lego-Methode

Wie geht es nun nach den Ideenwerkstätten weiter?

Maria Brückner: In der zweiten Jahreshälfte planen wir sogenannte „Superkräfte-Labs“. Das sind Workshops zu den Themen, die sich die Mitarbeitenden gewünscht haben. Dabei geht es um Fragen wie: „Welche Superkräfte sollen entstehen oder gestärkt werden?“, „Wie bleibe ich handlungsfähig in herausfordernden Situationen?“ oder „Wie kann Kommunikation zu meiner Superkraft werden?“. Das Projektteam, bestehend aus Mitarbeitenden der AWO Fachstelle für Interkulturelle Öffnung, des betrieblichen Gesundheitsmanagements, des Recruitings und der Verwaltung, entwickelt aus den Themen, die in den Ideenwerkstätten am meisten besprochen wurden, Ideen für eine konkrete Auseinandersetzung und Umsetzung. Dabei müssen wir beobachten, was auf große Resonanz stößt und was eben nicht. Schließlich wollen wir nicht an den Bedürfnissen vorbeiplanen. In manchen Fällen wird es notwendig sein, externe Fachkräfte hinzuzuziehen, um bestimmte Inhalte professionell zu begleiten.

Ein Blick in die Glaskugel: Welche Transformationen hoffen Sie, bis zum Ende des Förderzeitraums Ende 2027 erreicht zu haben?

Maria Brückner: Wir streben eine stärkere Vernetzung der Bereiche und Einrichtungen an. Das bedeutet, dass die Mitarbeitenden mehr über ihren eigenen Sozialraum wissen – zum Beispiel, welche AWO-Einrichtungen es in ihrem Wirkungskreis gibt und wer die jeweiligen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sind. Unser Ziel ist es, dass Menschen miteinander in Kontakt kommen und sich gegenseitig auf dem Schirm haben.

Gibt es etwas, das Sie sich sofort wünschen würden?

Maria Brückner: Am liebsten würde ich sofort einen Wandertag organisieren. Das wäre eine schöne Gelegenheit, um die Vernetzung und den informellen Austausch weiter zu fördern.

Was möchten Sie den Leserinnen und Lesern abschließend mitgeben?

Maria Brückner: Wir möchten die positiven Ansätze, die wir mit „TrAWO“ entwickelt haben, langfristig im Verband verankern. Dazu gehört auch, eine Kultur des offenen Austauschs und der kontinuierlichen Weiterentwicklung zu etablieren. Unser Ziel ist es, dass die Kolleginnen und Kollegen die erlernten Methoden auch langfristig anwenden und weiterentwickeln können. So soll „TrAWO“ zu einem nachhaltigen Wandel in unserer Arbeitswelt beitragen.

Frau Brückner, vielen Dank für das interessante Gespräch und weiterhin viel Erfolg mit dem Projekt „TrAWO“!

Maria Brückner: Vielen Dank! Es war mir eine Freude!

Das ausführliche Interview können Sie ab Mai im neuen Podcast „AWOreal – Zwischen Vision und Realität“ hören. Den Podcast gibt es auf unserer Homepage, unserem jAWOhl-Blog und den üblichen Streamingdiensten.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier:
https://www.awo-mittewest-thueringen.de/projekt-trawo.html

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jAWOhl 1: GEGENWIND? Wir bleiben standhaft! https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/jawohl-1/ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/jawohl-1/#comments Mon, 19 May 2025 12:08:34 +0000 jawohl NewsausdemVerband print https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/jawohl-1/ Weiterlesen

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Keine Angst vor der Zukunft – Wie managen wir Veränderungen?

Leitartikel von Frank Albrecht, Vorstandsvorsitzender des AWO Regionalverbandes Mitte-West-Thüringen e.V.

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Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel – und das in einer Geschwindigkeit, die viele herausfordert. Der demografische Wandel, Fachkräftemangel, wirtschaftliche Unsicherheiten und politische Umbrüche betreffen uns alle, aber besonders die Sozialbranche steht vor enormen Herausforderungen. Der AWO Regionalverband Mitte West-Thüringen e.V. ist sich dieser Entwicklungen bewusst. Doch anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, begegnen wir dem Gegenwind mit Haltung, Entschlossenheit und einer klaren Strategie: Wir setzen auf Resilienz – als Organisation, als Verband und als Gemeinschaft.

Resilienz als Schlüssel zur Zukunftssicherheit

Resilienz bedeutet mehr als nur Widerstandskraft. Sie beschreibt die Fähigkeit, Veränderungen nicht nur zu überstehen, sondern gestärkt aus ihnen hervorzugehen. In der Sozialbranche ist diese Fähigkeit essenziell. Wir arbeiten mit und für Menschen, die oft selbst mit schwierigen Lebenssituationen konfrontiert sind. Um ihnen zu helfen, brauchen wir stabile Strukturen, engagierte Fachkräfte und ein flexibles Mindset. Die Welt wird sich weiterhin verändern – das ist sicher. Aber wir können lernen, mit Veränderungen umzugehen. Resilienz hilft uns, uns an neue Gegebenheiten anzupassen, kreative Lösungen zu finden und unsere Werte auch in herausfordernden Zeiten zu bewahren.

Herausforderungen in der Sozialbranche

Die Sozialbranche steht unter Druck – aus mehreren Richtungen:

  • Fachkräftemangel: In Pflegeeinrichtungen, Kitas und vielen sozialen Angeboten fehlen qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Wettbewerb um Fachkräfte ist härter geworden, und die Arbeitsbelastung für das bestehende Personal steigt. Finanzielle Unsicherheiten: Steigende Kosten für Personal, Energie und Infrastruktur treffen viele soziale Einrichtungen hart. Gleichzeitig bleibt die öffentliche Finanzierung oft hinter dem tatsächlichen Bedarf zurück. Sie wird in Zukunft auch weiter spürbar zurückgehen.
  • Bürokratische Hürden: Komplexe Regularien und Dokumentationspflichten belasten Fachkräfte zusätzlich und nehmen wertvolle Zeit für die eigentliche Arbeit am Menschen in Anspruch.
  • Gesellschaftlicher Wandel: Die Bedürfnisse der Menschen verändern sich. Digitalisierung, neue Familienstrukturen und soziale Ungleichheiten erfordern neue Konzepte und Herangehensweisen. Diese Herausforderungen sind real. Aber sie sind nicht unüberwindbar. Der Schlüssel liegt in einer klaren Strategie, einem starken Zusammenhalt und einer positiven Grundhaltung.

Was kann der AWO Regionalverband tun, um stark zu bleiben?

Unsere Antwort auf den Wandel ist ein Dreiklang aus Mitarbeitendenorientierung, Innovationskraft und Wertebewusstsein.

Mitarbeitendenorientierung: Den Menschen in den Mittelpunkt stellen

Unsere Mitarbeitenden sind das Fundament unserer Arbeit. Ohne sie gäbe es keine Betreuung, keine Pflege, keine Unterstützung für Menschen in Not. Deshalb setzen wir auf:

Attraktive Arbeitsbedingungen: Wir arbeiten kontinuierlich daran, faire Löhne, flexible Arbeitsmodelle und gute Weiterbildungsangebote zu bieten.

Gesundheitsförderung: Ein hoher Arbeitsdruck kann nicht die Norm sein. Wir setzen auf Maßnahmen zur psychischen und physischen Gesundheit unserer Beschäftigten.

Wertschätzung und Mitbestimmung: Wer sich gehört und wertgeschätzt fühlt, bleibt motiviert. Wir stärken die Beteiligung unserer Mitarbeitenden und fördern eine Kultur des offenen Dialogs.

Innovationskraft: Neue Wege gehen

Veränderungen bedeuten auch Chancen – wenn wir bereit sind, sie zu ergreifen. Das bedeutet für uns:

Digitalisierung nutzen: Ob digitale Pflegeplanung, moderne Kommunikationswege oder neue Schulungsformate – digitale Lösungen können den Alltag erleichtern und Prozesse effizienter gestalten.

Kooperationen stärken: Niemand kann die Zukunft allein meistern. Wir setzen auf Netzwerke, Partnerschaften und gemeinsame Projekte mit anderen Trägern, Unternehmen und der Wissenschaft.

Neue Arbeitsmodelle etablieren: Ob Job-Sharing, interdisziplinäre Teams oder neue Qualifizierungswege – die Sozialbranche braucht innovative Ansätze, um attraktiv und leistungsfähig zu bleiben.

Wertebewusstsein: Haltung bewahren

Die AWO steht seit über 100 Jahren für Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit. Gerade in unsicheren Zeiten ist es wichtig, an diesen Werten festzuhalten.

Gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen: Wir setzen uns für soziale Gerechtigkeit ein – sei es durch politische Arbeit, durch konkrete Hilfsangebote oder durch die Stärkung des Ehrenamts.

Nachhaltigkeit als Prinzip: Soziale Arbeit und ökologische Nachhaltigkeit gehören zusammen. Wir achten auf ressourcenschonendes Wirtschaften, nachhaltige Beschaffung und langfristige Investitionen.

Offenheit für Wandel: Werte bewahren bedeutet nicht, starr zu bleiben. Es bedeutet, sie aktiv zu leben und an neue Gegebenheiten anzupassen.

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Gemeinsam durch den Gegenwind – Beratung in der AWO-Geschäftsstelle in Weimar

Ja, es gibt Herausforderungen. Aber es gibt auch Lösungen. Die AWO Thüringen wird weiter für soziale Gerechtigkeit kämpfen, für gute Arbeitsbedingungen einstehen und neue Wege gehen. Wir bleiben standhaft – nicht, weil wir Veränderungen ignorieren, sondern weil wir sie aktiv gestalten. 

Die Zukunft macht uns keine Angst. Denn wir wissen: Gemeinsam sind wir stark und wir werden die vielen Ungewissheiten gut managen.

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Feierliche Einweihung der Naturoase in Maua – ein Umweltprojekt der AWO Kita "Zum Leutratal" https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/naturoase-kita-leutratal-2/ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/naturoase-kita-leutratal-2/#comments Wed, 30 Apr 2025 13:12:52 +0000 jawohl bildung-eingliederungshilfe print https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/naturoase-kita-leutratal-2/ Weiterlesen

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Ein frühlingshafter Nachmittag, leuchtende Kinderaugen und jede Menge gute Laune: Am 9. April 2025 wurde in Jena-Maua ein ganz besonderer Ort eröffnet – die neue Naturoase der AWO Kita "Zum Leutratal". Sie ist nicht nur ein neuer Lieblingsplatz für die Kinder, sondern auch Teil eines Umweltprojekts im Rahmen des diesjährigen Umweltpreises der Stadt Jena, der unter dem Motto "Statt grau – Stadt grün" steht.

Gemeinsam mit vielen Gästen, darunter Ortsteilbürgermeisterin Jacqueline Fischer, Grundstückseigentümer Heiko König, Vertreter*innen des AWO Regionalverbandes Mitte-West-Thüringen e.V. sowie Eltern und Teammitglieder, wurde die kleine Feier mit einer symbolträchtigen Pflanzung einer Eiche abgerundet. Sie soll künftig wachsen, Schatten spenden – und die Kinder vielleicht eines Tages mit Eicheln zum Basteln überraschen.

"Ich bin sehr froh, dass wir diesen Platz jetzt haben. Die Kinder lernen hier ganz praktisch, was es heißt, Verantwortung für die Natur zu übernehmen – und viele von ihnen haben heute zum allerersten Mal selbst einen Baum gepflanzt", so Heike Zimmermann, Einrichtungsleiterin der Kita.

Die neue Naturoase lädt mit ihren natürlichen Sitzmöglichkeiten und liebevoll gestalteten Elementen zu Wiesenpicknicks, Umweltbildung und Naturerfahrungen mitten im Grünen ein. Ein großes Dankeschön geht an alle Unterstützer*innen, die dieses Projekt möglich gemacht haben!

Wer Lust auf frische Luft, Natur und eine schöne Aussicht hat, kann sich die Naturoase gern selbst anschauen – Hinweisschilder vor Ort weisen den Weg. Viel Spaß!

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Auch das MDR Thüringen Journal berichtete von dem Projekt.

DSC 7371Vielen Dank an alle Unterstützer*innen! Ohne euch wäre das Umweltprojekt nicht möglich gewesen.

DSC 7307Elisabeth und Dalia (v. l., beide 6 Jahre) freuen sich über die Naturoase und werden nun regelmäßig nach dem Rechten schauen.

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AWO Kita "Jenzigblick" für Deutschen Kita-Preis 2025 nominiert https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/jenzigblick-nominiert-fuer-kitapreis-2/ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/jenzigblick-nominiert-fuer-kitapreis-2/#comments Wed, 30 Apr 2025 13:12:03 +0000 jawohl bildung-eingliederungshilfe print https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/jenzigblick-nominiert-fuer-kitapreis-2/ Weiterlesen

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Große Freude beim AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen e.V.: Der AWO Kindergarten "Jenzigblick" in Jena gehört zu den 15 Nominierten in der Kategorie "Kita des Jahres" beim Deutschen Kita-Preis 2025. Das teilten das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) jetzt mit.

Die Nominierung ist ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu einer der renommiertesten Auszeichnungen im Bereich der frühen Bildung in Deutschland. Über 600 Bewerbungen gingen bundesweit ein – nur 30 Einrichtungen und Bündnisse konnten sich in zwei Kategorien durchsetzen.

"Die Nominierung zeigt uns, dass unser pädagogischer Alltag und unser Teamgeist wahrgenommen und wertgeschätzt werden – und das auf Bundesebene", freut sich Antje Trommer, Leiterin der AWO Kita "Jenzigblick". "Wir sind unglaublich stolz auf diese Anerkennung. Sie gilt nicht nur unserem Team, sondern auch den Kindern, Familien und allen, die uns täglich begleiten."

Die Bewertung erfolgt anhand von vier Qualitätsdimensionen: Kindorientierung, Partizipation, Lernende Organisation und Sozialraumorientierung. Besonders gewürdigt werden Einrichtungen, die Kinder und Familien in den Mittelpunkt stellen, Mitarbeitende einbeziehen, ihre Arbeit stetig weiterentwickeln und gut mit Partner*innen im Sozialraum zusammenarbeiten.

"Diese Nominierung ist für uns als AWO Regionalverband ein Beleg für die hohe Qualität, das Engagement und die Innovationskraft unserer Kindertageseinrichtungen", sagt Frank Albrecht, Vorstandsvorsitzender des AWO Regionalverbandes Mitte-West-Thüringen e.V. "Die Kita "Jenzigblick" steht beispielhaft für eine moderne, inklusive und partizipative frühkindliche Bildung."

Bis Ende Juni 2025 wird eine Fachjury auf Basis vertiefender Bewerbungsunterlagen und Interviews 16 Finalist*innen benennen. Die Preisträger*innen werden im November gekürt. Der Deutsche Kita-Preis ist mit insgesamt 110.000 Euro dotiert.

Alle Nominierten finden Sie unter:
www.deutscher-kita-preis.de/nominierte-2025

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Video: Early Excellence im AWO Kindergarten "Jenzigblick" (2023) https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/excellence-im-jenzigblick/ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/excellence-im-jenzigblick/#comments Wed, 26 Mar 2025 09:57:00 +0000 videos https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/excellence-im-jenzigblick/ Weiterlesen

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Bundestagswahl 2025: Was das Wahlergebnis für die AWO in Thüringen bedeutet https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/bundestagswahl-2026/ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/bundestagswahl-2026/#comments Tue, 25 Feb 2025 14:27:02 +0000 jawohl NewsausdemVerband print https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/bundestagswahl-2026/ Weiterlesen

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Die Bundestagswahl 2025 hat Deutschland und insbesondere Thüringen vor eine neue politische Realität gestellt. Während die Union bundesweit mit 28,52 % als stärkste Kraft hervorging, bleibt die politische Landschaft stark polarisiert. Besonders bemerkenswert ist das starke Abschneiden der AfD, die bundesweit 20,80 % erreichte und in Thüringen mit 38,6 % klar dominierte.

Ein Blick auf die Ergebnisse

Bundesweit:

Union (CDU/CSU): 28,52 % (208 Sitze)

SPD: 16,41 % (120 Sitze)

Grüne: 11,61 % (85 Sitze)

AfD: 20,80 % (152 Sitze)

Die Linke: 8,77 % (64 Sitze)

FDP: 4,33 % (kein Einzug in den Bundestag)

BSW: 4,97 % (kein Einzug in den Bundestag)

Sonstige: 4,59 %

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chart 1877306

Quelle: 
https://www.tagesschau.de/wahl/archiv/2025-02-23-BT-DE/index-content.shtml,
24. Februar 2025, 9:00 Uhr

Thüringen:

Die AfD hat sich mit 38,6 % klar als stärkste Kraft etabliert. Besonders drastisch: Sie konnte in 7 von 8 Wahlkreisen die Direktmandate gewinnen. Nur in Erfurt-Weimar-Weimarer Land I konnte sich die Linke behaupten.

Anmerkung 2025 02 24 092047

Quelle: https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/wahlen/bundestagswahl/bundestag-thueringen-wahlkreis-direktkandidat-gewinner-100.html, 24. Februar 2025, 9:00 Uhr

Was bedeutet dieses Ergebnis für die AWO und die soziale Arbeit?

Der AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen e.V. hat im Vorfeld der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 betont, dass diese Wahl sowohl Chancen als auch Risiken birgt. Eine neue Regierung könnte die Möglichkeit bieten, sich von bisherigen Sparmaßnahmen zu lösen und dringend benötigte Investitionen in die Gesellschaft und den Sozialstaat zu tätigen. Gleichzeitig warnte die AWO vor dem Erstarken antidemokratischer Kräfte, die den Sozialstaat abbauen wollen.

Angesichts des Wahlergebnisses, bei dem die AfD in Thüringen nahezu 40 Prozent der Stimmen erzielte, sind wir besonders besorgt über den Aufstieg dieser Partei. Als aktiver Sozialverband sehen wir in diesem Ergebnis eine Gefahr für die demokratischen Werte und die soziale Gerechtigkeit in der Region. Wir fordern daher alle demokratischen Parteien und zivilgesellschaftlichen Akteure auf, sich entschieden gegen rechtsextreme Tendenzen zu stellen und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.

Wir möchten betonen, dass Ungleichheit und Demokratieverdrossenheit eng miteinander verknüpft sind. Wir appellieren an die zukünftige Regierung, Maßnahmen zu ergreifen, die soziale Ungleichheiten abzubauen und die Teilhabe aller Bürger*innen zu fördern. Nur durch eine gerechte Sozialpolitik kann dem Erstarken antidemokratischer Kräfte wirksam entgegengetreten werden.

Zusammenfassend fordert der AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen:

  • Konsequente Stärkung der Demokratie: Durch Bildungsangebote und Aufklärung sollen demokratische Werte gefestigt werden.
  • Investitionen in den Sozialstaat: Es bedarf umfassender finanzieller Mittel, um soziale Dienstleistungen auszubauen und allen Menschen Zugang zu grundlegenden sozialen Rechten zu gewährleisten.
  • Klare Abgrenzung von rechtsextremen Parteien: Demokratische Parteien sollten jegliche Zusammenarbeit mit der AfD ausschließen und sich klar gegen deren Ideologien positionieren.

Die AWO ruft die Bürger*innen dazu auf, sich aktiv für eine offene, tolerante und gerechte Gesellschaft einzusetzen und gemeinsam gegen Diskriminierung und Ausgrenzung vorzugehen.

Bilder nebeneinander mit Links
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Fazit: Unsere Arbeit bleibt unverzichtbar

Die Bundestagswahl 2025 zeigt: Die Herausforderungen für Sozialverbände wie die AWO werden nicht weniger. Besonders im Bereich Migration und Integration wird es darauf ankommen, Brücken zu bauen und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.

Jetzt heißt es: klare Kante für soziale Gerechtigkeit zeigen, für unsere Werte einstehen und gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft kämpfen.

"Nun gibt es ein Wahlergebnis für Deutschland. CDU und SPD haben den Auftrag, eine Koalition zu bilden. Das hohe Ergebnis für eine Partei, die unsere Demokratie abschaffen möchte, die keinerlei notwendige und zukunftsweisende Impulse für Themen wie Bildung, Pflege und soziale Gerechtigkeit setzt, erschüttert mich! Dies mit der Ausrede "Protest" abzutun, wäre falsch. Insofern bin ich persönlich nach dieser Wahl umso mehr bereit, für eine sozial gerechtere Gesellschaft in unserem Land zu kämpfen.", Frank Albrecht, Vorstandsvorsitzender des AWO Regionalverbandes Mitte-West-Thüringen e.V.

Wir müssen zusammenhalten und weiterhin gemeinsam für eine soziale Zukunft Thüringens arbeiten!

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Erfolgreicher Meilenstein: AWO Carenet feiert Umfirmierung zur gGmbH https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/awo-carenet-zur-ggmbh-2/ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/awo-carenet-zur-ggmbh-2/#comments Tue, 25 Feb 2025 14:19:37 +0000 jawohl NewsausdemVerband print https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/awo-carenet-zur-ggmbh-2/ Weiterlesen

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Geschäftsführer Frank Albrecht und Prokuristin Cornelia Rauscher präsentieren das neue Logo der AWO Carenet gGmbH

Mit einer feierlichen Veranstaltung am 21. Februar 2025 im AWO Seniorenzentrum "Am Paradies" in Weimar hat die AWO Carenet gGmbH einen bedeutenden Schritt in ihrer Entwicklung gewürdigt: Die Umfirmierung zur gemeinnützigen GmbH. 

Zahlreiche Gäste, darunter langjährige Partner*innen des Unternehmens, nahmen an der Veranstaltung teil und erlebten einen informativen Vormittag mit spannenden Einblicken in die Geschichte und Zukunft der AWO Carenet gGmbH. Geschäftsführer Frank Albrecht erinnerte in seiner Rede an die Anfänge der AWO Carenet GmbH vor 15 Jahren:

"Damals wussten viele noch nicht genau, worauf sie sich einlassen. Doch gemeinsam haben wir es geschafft, ein starkes Unternehmen aufzubauen. Ohne die AWO Carenet wäre der Erfolg des AWO Regionalverbandes gerade in herausfordernden Zeiten, wie der Pandemie, nicht möglich gewesen. Heute feiern wir nicht nur eine Umfirmierung, sondern einen weiteren Meilenstein: eine noch engere Zusammenarbeit mit dem AWO Regionalverband, eine klare Ausrichtung auf gemeinnützige Aufgaben und vor allem die Stärkung der Inklusion in unserem Betrieb."

Ein besonderer Höhepunkt war die kreative Vorstellung des neuen Corporate Designs: Vorab erhielten einige Gäste kleine Tüten mit Puzzleteilen – erst beim gemeinsamen Zusammensetzen wurde das neue Logo sichtbar. Diese Aktion symbolisierte eindrucksvoll den Zusammenhalt und das Miteinander, das die AWO Carenet gGmbH ausmacht.

Doch damit nicht genug: Als weiteres Highlight steht ab sofort die brandneue Website der AWO Carenet gGmbH zur Verfügung. Moderner, übersichtlicher und mit noch mehr Informationen zu den Dienstleistungen, Werten und Karrieremöglichkeiten – ein echter Meilenstein auf dem Weg in die Zukunft.

Schauen Sie selbst: https://awo-carenet.de/
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Mit über 160 Mitarbeitenden und einem breiten Leistungsspektrum – von Catering und Reinigung bis hin zu Elektro- und Handwerksdienstleistungen – bleibt die AWO Carenet gGmbH eine verlässliche Partnerin und wichtige Arbeitgeberin in der Region. Die Veranstaltung machte deutlich: Gemeinsam bewegen wir mehr – und die Zukunft der AWO Carenet gGmbH steht ganz im Zeichen sozialer Verantwortung und innovativer Dienstleistungen.

Weitere News zur AWO Carenet gGmbH folgen im kommenden Newsletter. Seien Sie gespannt.

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Neuer Standort für das Sozialraumteam Weimar-West https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/neuer-standort-fuer-sozialraumteam-2/ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/neuer-standort-fuer-sozialraumteam-2/#comments Tue, 25 Feb 2025 14:16:49 +0000 jawohl beratung-jugendhilfe print https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/neuer-standort-fuer-sozialraumteam-2/ Weiterlesen

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Das Sozialraumteam Weimar-West hat neue Räumlichkeiten bezogen. Seit Januar 2025 ist das Team in der Warschauer Straße 28 zu finden.

Bei der feierlichen Eröffnung begrüßten zahlreiche Gäste das neue Zuhause des Teams, darunter Unterstützer*innen, Kooperationspartner*innen und Kolleg*innen. In entspannter Atmosphäre wurde die Gelegenheit genutzt, sich über die zukünftige Arbeit und gemeinsame Projekte auszutauschen.

Mehr Raum für Unterstützung und Gemeinschaft

Das Sozialraumteam, bestehend aus Mitarbeitenden des Regionalen Sozialen Dienstes der Stadt Weimar und des AWO Regionalverbandes Mitte-West-Thüringen e.V., begleitet Kinder, Jugendliche und Familien in unterschiedlichen Lebenslagen. Mit den neuen Räumen können nun noch gezielter maßgeschneiderte Hilfsangebote entwickelt und umgesetzt werden.

Weimars Bürgermeister Ralf Kirsten unterstrich in seinem Grußwort die Besonderheit dieser Zusammenarbeit:

„Sozialraumorientierung in Weimar-West bedeutet, dass Stadtverwaltung und freier Träger AWO für die Interessen der Menschen, die es betrifft, gemeinsam vor Ort arbeiten – in einer Form und Qualität, die es bisher so nicht gab.“ 

Auch Doreen Bauer, Leiterin des Familienamts Weimar, sieht in den neuen Räumlichkeiten großes Potenzial:

„Viele Akteure in Weimar-West arbeiten jetzt schon richtig gut zusammen, und ich bin mir sicher, dass diese Arbeit noch wirksamer werden kann – im Sinne der Menschen und im Sinne von mehr Chancengerechtigkeit.“

Gemeinsam für eine bessere Zukunft

Die Sozialraumorientierung ist in Weimar ein übergreifendes Konzept. Neben Weimar-West arbeiten auch die Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein gGmbH (für Weimar Mitte/Süd) sowie die Hufeland-Träger-Gesellschaft Weimar mbH in Kooperation mit der Caritas (für Weimar-Nord und Schöndorf) an passgenauen sozialen Angeboten.

Mit diesem Netzwerk setzt sich die AWO dafür ein, Menschen in ihrem Alltag bestmöglich zu unterstützen und ihnen nachhaltige Perspektiven zu bieten.

Ein besonderer Dank gilt allen, die den Umzug ermöglicht haben – und natürlich dem gesamten Team des Sozialraumteams Weimar-West, das sich tagtäglich für die Menschen vor Ort einsetzt!

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Foto v. l.: Wolfram Wiese (Stadtrat Weimar), Frank Albrecht (AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen e.V.), Doreen Bauer (Leiterin Familienamt Weimar) und Ralf Kirsten (Bürgermeister)

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Mit den neuen Räumen können nun noch gezielter maßgeschneiderte Hilfsangebote entwickelt und umgesetzt werden.

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AWO übernimmt Pflegedienst in Sömmerda – Ein weiterer Schritt in die Zukunft https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/awo-pflegedienst-soemmerda-2/ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/awo-pflegedienst-soemmerda-2/#comments Tue, 25 Feb 2025 14:15:00 +0000 jawohl NewsausdemVerband pflege-gesundheit print https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/awo-pflegedienst-soemmerda-2/ Weiterlesen

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Der AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen e.V. hat rückwirkend zum Jahresbeginn die Privater Pflegedienst Manuela Bruhns GmbH in Sömmerda übernommen. Damit wird nicht nur die Betreuung von rund 200 Klientinnen und Klienten im gesamten Landkreis gesichert, sondern auch die Arbeitsplätze der 15 Mitarbeitenden bleiben erhalten. "Nach seit dem Herbst geführten guten und vertrauensvollen Gesprächen haben wir uns entschieden, diesen etablierten und sehr gut geführten Pflegedienst zu übernehmen," so Frank Albrecht, Vorstandsvorsitzender des AWO Regionalverbandes.

Mit der Übernahme geht auch eine personelle Veränderung einher: Kerstin Amling, die bisher beim AWO Regionalverband tätig war, übernimmt die Leitung des Pflegedienstes. Ihre Stellvertreterin bleibt Karin Toellner, die die Entwicklung als "spannend, aufregend und voller Hoffnung auf eine gesicherte berufliche Zukunft" beschreibt. Die bisherige Inhaberin Manuela Bruhns-Stunz, die den Pflegedienst am 1. April 1995 gründete, verabschiedet sich nach fast 30 Jahren erfolgreicher Arbeit in den Ruhestand. Gemeinsam mit ihrem Mann Christian Stunz sieht sie in dem AWO Regionalverband den idealen Partner für die Zukunft des Unternehmens: "Wir haben damit einen Generationswechsel eingeleitet, der den Mitarbeitenden und dem Unternehmen eine sichere Zukunft bietet."

Auch optisch wird die Eingliederung sichtbar: Ein erstes Fahrzeug wurde im neuen AWO-Design vorgestellt. Zudem erhält der Pflegedienst einen neuen Namen – Arbeitstitel ist aktuell "AWO Pflegedienst "Neue Zeit" Sömmerda". Mit dieser Übernahme setzt die AWO ihren Wachstumskurs in der Region fort. Auch der Wohn- und Pflegecampus "Neue Zeit" nimmt Gestalt an: Die ersten Bewohnerinnen und Bewohner sollen im Juli 2025 einziehen. Eine offizielle Begrüßungsfeier wird dann im August folgen.

Weitere Informationen zum AWO Wohn- und Pflegecampus "Neue Zeit" in Sömmerda finden Sie hier: www.awo-neuezeit.de

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Kurzinterview mit Frank Albrecht und Heide Broda: Neue Impulse für den Vorstand des AWO Regionalverbandes https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/kurzinterview-neuer-vorstand-2/ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/kurzinterview-neuer-vorstand-2/#comments Wed, 22 Jan 2025 16:29:44 +0000 jawohl NewsausdemVerband print https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/kurzinterview-neuer-vorstand-2/ Weiterlesen

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Mit Beginn des neuen Jahres gibt es eine wichtige Veränderung im Vorstand des AWO Regionalverbandes Mitte-West-Thüringen e.V.: Heide Broda ist seit dem 1. Januar 2025 die neue stellvertretende Vorstandsvorsitzende. Gemeinsam mit Frank Albrecht, dem Vorstandsvorsitzenden, bildet sie das neue Führungsteam. Wir sprachen mit den beiden über die Regionalkonferenz, Frau Brodas Ernennung und die zukünftigen Herausforderungen für den Regionalverband.

Redaktion: Herr Albrecht, Frau Broda, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für dieses Gespräch nehmen. Frau Broda, herzlichen Glückwunsch zu Ihrer neuen Rolle als stellvertretende Vorstandsvorsitzende seit dem 1. Januar 2025. Wie haben Sie die Ernennung auf der Regionalkonferenz Ende letzten Jahres erlebt?

Heide Broda: Vielen Dank! Die Verkündung war für mich ein wirklich besonderer Moment. Nach vielen Jahren der Tätigkeit in verschiedenen Bereichen unseres Verbandes empfinde ich diese neue Aufgabe nicht nur als eine große Verantwortung, sondern auch als eine wertvolle Chance, unsere gemeinsamen Ziele und Visionen stetig voranzutreiben. Das mir entgegengebrachte Vertrauen ist zugleich eine starke Motivation, mich für die Weiterentwicklung unseres Verbandes einzusetzen.

Redaktion: Herr Albrecht, warum haben Sie Frau Broda für diese Rolle vorgeschlagen?

Frank Albrecht: Frau Broda bringt eine beeindruckende Kombination aus Erfahrung, Engagement und tiefer Verbundenheit mit den Werten der AWO mit. Ihre Arbeit im Bereich Bildung und Eingliederungshilfe sowie ihre Führungsstärke haben immer wieder bewiesen, dass sie positive Veränderungen bewirken kann. Ihr stärkenorientierter Ansatz und ihr Einsatz für soziale Gerechtigkeit machen sie zur idealen Ergänzung im Vorstand.

Redaktion: Frau Broda, was hat Sie dazu bewegt, diese neue Aufgabe anzunehmen?

Heide Broda: Die AWO ist für mich weit mehr als nur eine Arbeitgeberin – sie ist eine Gemeinschaft, die mich seit meinem freiwilligen sozialen Jahr im Jahr 2000 prägt. Auf meinem beruflichen Weg durfte ich Leitungs- und Fachkräfte kennenlernen, die mich gefördert, inspiriert und motiviert haben. Diese wertvolle Erfahrung möchte ich nutzen, um ein Umfeld zu gestalten, in dem Menschen ihre Stärken einbringen und sich persönlich wie beruflich weiterentwickeln können.

Redaktion: Welche Schwerpunkte möchten Sie als stellvertretende Vorstandsvorsitzende setzen?

Heide Broda: Ich möchte die Verbandsarbeit aktiv begleiten und Impulse setzen, um unsere Strukturen zu stärken. Besonders am Herzen liegt es mir, Ideen voranzubringen, die Menschen über unseren Verband hinaus verbinden und unsere Gemeinschaft stärken und bereichern. Ich schätze die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit Frank Albrecht, die auf Offenheit und einem gemeinsamen Verständnis unserer Verantwortung basiert.

Redaktion: Herr Albrecht, wie sehen Sie die zukünftige Zusammenarbeit im Vorstand?

Frank Albrecht: Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Heide Broda. Mit ihrer Erfahrung und neuen Perspektiven ergänzen wir uns hervorragend. Unser AWO Regionalverband steht wie alle anderen vergleichbaren Sozialbetriebe vor enormen Herausforderungen. Der Veränderungsdruck wird maximal sein. Die Ressourcen für notwendige Veränderung sind in den Sozialbetrieben sehr begrenzt. Wir werden gemeinsam gute Entscheidungen treffen und immer wieder neu bewerten müssen. Gemeinsam werden wir uns dafür einsetzen, die Werte der AWO weiterzuleben und den Verband zukunftsfähig zu gestalten. Auf diese gemeinsame Gestaltung unserer Zukunft freue ich mich.

Redaktion: Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute für Ihre Arbeit im Vorstand!

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Video: „Unstrut-Hainich-Kreis: Pflege auf dem Land“ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/video-pflege-land/ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/video-pflege-land/#comments Thu, 16 Jan 2025 14:01:00 +0000 jawohl pflege-gesundheit videos https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/video-pflege-land/ Weiterlesen

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In unserem Imagevideo „Unstrut-Hainich-Kreis: Pflege auf dem Land“ zeigen wir, wie wichtig es ist, Pflegeangebote direkt dort anzubieten, wo ältere Menschen zu Hause sind – mitten im ländlichen Raum. Mit diesem Ansatz fördern wir nicht nur die Lebensqualität der Senior*innen, sondern tragen auch dazu bei, die generationenübergreifende Gemeinschaft im ländlichen Raum zu erhalten.

Das Video macht deutlich, wie Pflege und Gemeinschaft Hand in Hand gehen und wie wir als AWO daran arbeiten, Nähe und Menschlichkeit in die Lebenswelten auf dem Land zu bringen.


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Video: "Kinder sind unsere Herzenssache!" https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/video-kita/ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/video-kita/#comments Thu, 16 Jan 2025 11:38:45 +0000 jawohl bildung-eingliederungshilfe videos https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/video-kita/ Weiterlesen

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In unserem Imagevideo „Kinder sind unsere Herzenssache!“ zeigen wir, wie engagiert wir als AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen e.V. gemeinsam mit unseren Pädagog*innen, Kindern und Familien Bildungsarbeit gestalten. Unsere Kitas und die Schule im Verbandsgebiet sind Orte des Lernens, der Entfaltung und des Miteinanders – geprägt von Respekt, Vielfalt und Wertschätzung.

Dabei ist die AWO nicht nur eine verlässliche Partnerin für Familien, sondern auch eine attraktive Arbeitgeberin, die ihren Mitarbeitenden ein modernes und wertschätzendes Arbeitsumfeld bietet. Gemeinsam wachsen, fördern und gestalten – dafür steht unsere Arbeit mit Herz und Leidenschaft.


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Video: Gestärkt ins neue Jahr – Mit den sieben Säulen der Resilienz! https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/video-resilienz-2/ https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/video-resilienz-2/#comments Wed, 01 Jan 2025 00:00:00 +0000 jawohl NewsausdemVerband videos https://jawohl.awo-rv.de/jawohl/video-resilienz-2/ Weiterlesen

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Das Jahr 2025 ist noch frisch, und wir stehen gemeinsam vor neuen Herausforderungen und Chancen. Um diese mit Stärke und Zuversicht anzugehen, können die sieben Säulen der Resilienz wertvolle Orientierung geben: Analysestärke, Akzeptanz, Lösungsorientierung, Gefühlsstabilität, Netzwerkorientierung, Optimismus und Realismus.

Diese Prinzipien helfen uns, Veränderungen aktiv zu gestalten, mit Belastungen umzugehen und unsere Stärken auszubauen. Lassen Sie uns diese Ansätze nutzen, um gemeinsam erfolgreich durch das neue Jahr zu gehen.

Werfen Sie einen Blick in unser inspirierendes Video zu den sieben Säulen der Resilienz – eine Einladung, den Alltag mit neuer Energie zu meistern.

Noch mehr Gedanken und spannende Einblicke finden Sie in der aktuellen Ausgabe unserer jAWOhl: jawohl.awo-rv.de

Auf ein starkes und erfolgreiches Jahr 2025!


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